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Salhöhe - Bänkerjoch - Staffelegg - Linn- Brugg - Turgi

21. Etappe, Montag, 3. August 2009 (Schlussetappe)

Über die Staffelegg und Linn nach Hause
 

Die Wanderung von der Staffelegg nach Brugg ist das dritte Teilstück des offiziellen Jurahöhenweges, der von Zürich nach Genf führt. Wie die anderen Abschnitte geizt auch dieser nicht mit zahlreichen spektakulären Aussichtspunkten. Im Norden öffnen sich die Blicke ins hügelige Gebiet des Aargauer- und Baselbieter-Juras. Im Hintergrund erhebt sich der Schwarzwald. Im Süden liegt das Mittelland mit den Städten Brugg und Aarau im Zentrum des Blickfeldes. Mit etwas Glück reicht die Sicht sogar bis zur entfernten Alpenkette. Bauernhöfe, Felder und Wälder werden entlang der Route passiert. In Linn, direkt an der Wanderroute, steht die vermutliche älteste Linde der Schweiz. Das stolze Alter von 800 Jahren wird weitläufig geschätzt.

 

                    

Sehenswürdigkeiten

N Naturpark Thal

N Wasserflue

N Herzberg

N Ruine Schenkenberg
N Brugg

 


Staffelegg

21. Etappe, Montag, 3. August  2009 (Ziel)
 
Diese Nacht im Massenlager über dem ehemaligen Kuhstall war wohl eine spezielle Angelegenheit - vor allem für Vroni. Um neun Uhr warten wir beim grossen Parkplatz Salhöhe auf Ruedi Briner - er will für ein Tag unser Reiseleiter sein.
Wir marschieren also zu Dritt bei anfänglich ganz leichtem Nieselregen zuerst dem Cholwald und Egghalde entlang und begegnen dann oberhalb der Schwäfelschür dem jungen Landwirt, der die Pacht erst seit Februar übernommen hatte. Dann gehts weiter übers Bänkerjoch, immer mit Sicht auf die Wasserflue, zum Herzberg Hof und zum Haus für Bildung und Begegnung selber. Schon um 11:30 sind wir auf der Staffelegg und warten gerne bis zwölf Uhr zum Mittagessen.

 

Um 13 Uhr marschieren wir weiter über die Staffelegg zum Chillholz, wo wir bei einem von Ruedi mitgebrachten Bier die Ruine Schenkenberg, die Wasserflue und all die Bauernhöfe hier oben betrachten.

Dann gehts zügig weiter zum Linnerberg, wo die Lägern mit den beiden Kamelbuggeln sehr gut anzuschauen ist. Langsam ansteigend erreichen wir durch den kühlen Wald schon bald den Linnerberg. Dann folgt ein steiler Abstieg zur Linner Linde und dann weiter zum Weiler Vier Linden (hier fängt es doch tatsächlich nochmals leicht an zu Nieseln). Hier sehe ich nach drei Wochen erstmals wieder nach Hause.
Wir setzen die Wanderung fort über die alte Bözbergpass-strasse zum Unterbözberger Dorfteil Hafen. Dann geht's dem Bruggerberg entlang und gelangen beim Schwarzen Turm in die Altstadt von Brugg. Im La Dolce geniessen wir wieder bei angenehmem Wetter das Nachtessen.
Hier verlässt uns Ruedi Briner und Vroni und ich wandern die letzte Etappe der Aare entlang nach Turgi, wo ich um 20.00 Uhr meine nunmehr 21-tägige Jurawanderung erfolgreich beenden kann.

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Kartenmaterial

  

  

  

  

 

 

 

 

 


Chillholz

Das Benkerjoch (auch Bänkerjoch geschrieben) ist ein Schweizer Pass in Kanton Aargau, der Küttigen und Oberhof verbindet. Unterhalb des Passes auf der Nordseite befindet sich der Weiler Benken AG. Der Benkenpass wird 1426 erstmals urkundlich erwähnt. Bis 1801 bildete er die Grenze zwischen Österreich und der Eidgenossenschaft. 1977 wurde eine neue Benkenstrasse gebaut.
 
Die Wasserflue (auch Wasserfluh oder Wasserflueh) ist ein Berg im Schweizer Jura. Mit einer Höhe von 866 m ist er der zweithöchste Punkt des Kantons Aargau. Die bewaldete Ostspitze der Wasserflue, ein bekannter Aussichtspunkt, befindet sich auf 843 m ü. M. Der Berg befindet sich auf dem Gebiet der Gemeinden Küttigen und Oberhof. Auf dem Gipfel steht ein Sendemast für Radio, Mobiltelefonie und Fernsehen.
 
Die Staffelegg ist ein Pass im Schweizer Kanton Aargau. Er liegt zwischen den Orten Küttigen, Thalheim AG und Asp, die Passhöhe liegt auf 621 m. Es fährt ein Postauto von Frick nach Aarau über die Staffelegg, wo es auch hält. Auf der Passhöhe steht ein Restaurant.
 
Die Polenstrasse ist eine Verbindungsstrasse zwischen den Schweizer Gemeinden Thalheim und Zeihen über das Chillholz, die 1941 bis 1945 erbaut wurde.Während des Westfeldzuges der Deutschen Wehrmacht wurde ein polnische Regiment aus Ostfrankreich in die Schweiz abgedrängt. Die Soldaten wurden in verschiedenen Lagern in der Schweiz interniert. Von solchen polnischen Soldaten wurde die Polenstrasse gebaut. Geplant war die Strasse bis Frick, um im Ernstfall schnell Fahrzeuge aus dem Schenkenbergertal an die Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland verlegen zu können.Da die Internierten nach Kriegsende die Schweiz verlassen konnten, wurde die Strasse nie fertig gestellt. Heute führt die Polenstrasse zur Ruine Schenkenberg und zu verschiedenen Weilern des Dorfes Thalheim. Auch Zeihen ist über eine Naturstrasse zu erreichen.
 
Schenkenberg ist eine Burgruine oberhalb von Thalheim im Schweizer Kanton Aargau. Sie wurde im 13. Jahrhundert im Auftrag der Habsburger errichtet, war während 260 Jahren Verwaltungssitz einer Landvogtei der Stadt Bern und verfiel im 18. Jahrhundert zu einer Ruine.
 
Die Linner Linde (im Aargauer Volksmund "d'Lende vo Lenn") ist eine markante Winter-Linde (Tilia cordata) auf dem Gemeindebann von Linn im Kanton Aargau in der Schweiz. Mit einer Höhe von 25 Metern und einem Umfang von 11 Metern gilt sie als der mächtigste Baum des Aargaus. Die Legende besagt, dass die Linde zum Gedenken an die Pest von einem der letzten übrigbleibenden Dorfbewohner gestiftet wurde. Die Pest wütete im Dorf Linn im 16./17. Jahrhundert besonders heftig. Das tatsächliche Alter der Linde ist aber weit höher. Eine weitere Sage besagt, dass die Welt untergehen müsse, wenn die Linde eines Tages nicht mehr einmal jährlich ihren Schatten auf das Schloss Habsburg, den Stammsitz der gleichnamigen Dynastie werfe: «Leit d linde nüm ihres chöpfli ufs Ruedelis hus, se eschs met allne wälte us» (mit «Ruedeli» ist Rudolf von Habsburg gemeint).
 
 


wo ist Holderbank?

   
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 update © ES   12. September 2009