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Oensingen - Roggenflue - Bärenwil |
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18. Etappe, Freitag,
31. Juli 2009 |
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Höhenweg mit
kulinarischer Abwechslung
Die
Roggenflue (993 m) oberhalb von Oensingen
ist der zweite markante Aussichtspunkt der Wanderung. Beeindruckend sind
vorallem die bizzarren Felsformationen der beiden Klus von Balsthal
– und dazwischen locken Bergwirtschaften
(Tiefmatt und Blüemlismatt) zu einer
Rast.
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 Sehenswürdigkeiten
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Naturpark Thal
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Wangen an der Aare
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Oensingen
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Langenbruck-Bärenwil
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Gesundheitszentrum Bärenwil |


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18. Etappe,
Freitag, 31. Juli 2009
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Ganz unverhofft verwache ich um 8 Uhr in Wanden an der Aare, gehe sofort
zum Zmorgen und weiss jetzt schon, dass es mir nur knapp reichen wird
auf den Zug 08:56 nach Oensingen - und so kommt es auch: nach einem
Sprint durch das Städtchen erreiche ich am anderen Ende eine Minute vor
Abfahrt den Bahnhof. Nach zwei Stationen treffe ich in Oensingen ein, wo
dann um Viertel nach Neun Marlies und Melanie von Olten kommend
eintreffen: Sie wollen die nächsten beiden Etappen mit mir wandern. |
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Vorbei am Schloss Neu-Bechburg erklimmen wir in knapp 2 Stunden die
Roggflue. Eine wunderschöne Aussicht über das Mittelland verwöhnt unsere
Anstrengungen - hier nehmen wir die ersehnte Zwischenverpflegung und
lassen es uns gut gehen, bevor wir weiterwandern über die Roggenschnarz
und beim
Rest. Tiefmatt zu Mittag essen.

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Den Dessert sparen wir auf die nächste Etappe: das Beizli Blüemlismatt.
Beides sind sehr innovative Bergrestaurants, die eine gute Gastronomie
vorweisen können.


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Nun haben wir noch eine knappe Stunden bis zu unserem Ziel: Bärenwil.
Beim Eintreffen oberhalb des Weilers werden gerade die letzten
Vorbereitungen für die Bundesfeier getroffen, wir lassen uns natürlich
gerne zur Feier einladen. Hier ist irgenwie alles komisch: Bundesfeier
am Vorabend schon, Langenbruck (BL) feiert im Kanton Solothur, Bärenwil
(BL) feiert den Bundestag wie es sich gehört erst morgen, das
Feuerwehrhäuschen von Bärenwil steht auf Solothurner Boden, das TLF ist
ein Güllenwagen und wir übernachten im Kirchlein von Bärenwil, das ist
in kleines Beizli mit 2 Zimmern.

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Nach der wohlverdienten Dusche gehen wir Drei in die Gartenwirtschaft,
wo der Hund des Dorfdoktors beinahe in die Waden der weiblichen
Holdigkeit beisst. Jetzt melden sich telefonisch auch schon die
Bächli-Männer, ist es ihnen vielleicht schon zu langweilig zu Hause? |
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Wir gehen nach dem Znacht also an die Bundesfeier am Vorabend. So gegen
21 Uhr kommen Stefan, Simon und Röbi, sie wollen ja auch schon feiern.
Die Herren wollen unsere Chile-Zimmer sehen, also gehen wir in unsere
Gaststätte und lassen uns in der Gartenwirtschaft nieder. |
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In der Gartenwirtschaft kommen wir mit den Gästen ins Gespräch:
Kantonsrat, Gemeindepräsidents-Kandidat, Ehefrau, Gäste und Toni Held,
der Dorfdoktor - Gesundheitszentrum Bärenwil. Er hat seinen Hund
irgendwie immer noch nicht im Griff, aber interessante Geschichten kann
er erzählen. Jedenfalls landen wir am Ende nach Mitternacht noch in
seinem Praxis-Garten und Bauernhof. Ein wirklich besonderer aber
kreativer Mensch.
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helppoint






Kartenmaterial






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auf der Roggflue
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Schloss Neu Bechburg: Durch die Freiherren von
Bechburg um 1200 erbaut. Im 13.Jh. gelangte die Burg an die Grafen von
Frohburg. Die Burg wechselte im 14.Jh. mehrere Male ihre Besitzer. 1415
gelangte die Anlage an die Städte Bern und Solothurn die einen
Vogteisitz einrichteten. Die ewigen Reibereien zwischen den beiden
Städten führte schliesslich zur Aufteilung der Herrschaftsrechte.
Solothurn wurde dadurch alleiniger Besitzer der Burg. Nach 1798 wurden
die hinteren Gebäude abgerissen. Eine Basler Familie kaufte die Anlage
und lies sie restaurieren. |
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Ruine Alt Bechburg: Burg um 1050 von den Herren
von Bechburg erbaut. Um 1200 wurde eine zweite Burg innerhalb des Bering
erbaut. 1325 Musste Rudolf von Falkenstein-Bechburg, aus Geldmangel, die
vordere Burg an Ritter Heinrich III von Ifenthal verkaufen. Die hintere
Burg gelangte über Agnes von Bechburg an die Grafen von Frohburg. Diese
verkauften 1336, ebenfalls aus finanziellen Gründen, die Burg an Ritter
Heinrich III. Margarita von Ifenthal, die letzte des Geschlechts,
verkaufte die Burg an die Stadt Solothurn. 1713 Wurde die Burg durch ein
Feuer zerstört und nicht wieder aufgebaut. |
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Die Roggenflue ist von Oensingen aus als
markanter, mit einem Kreuz versehener Felskopf gut erkennbar. Sie gilt
als schöner Aussichtspunkt und ist vom Bergrestaurant Roggen aus in
wenigen Minuten erreichbar. Die in der Südwand erschlossenen Routen sind
allesamt lohnend, besonders aber die fast schon klassische Rumpelstilz.
Die vorwiegend senkrechten Routen verlaufen in meist sehr gutem Fels. |
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Bärenwil: Im südlichen
Gemeindegebiet, unmittelbar angrenzend an den
Kanton Solothurn (Solothurner Gemeinden
Hägendorf,
Egerkingen und
Holderbank), liegt auf 778 m üM Bärenwil, ein
Weiler, der zur politischen Gemeinde Langenbruck gehört.
Bärenwil wird im Jahre 1226 urkundlich erstmals erwähnt
(vgl. z. B. Kocher & Ambros, "Solothurner Urkundenbuch",
S. 183-185). Bärenwil besteht aus 11 Wohnhäusern, etwa
50 Einwohnern und zwei Höfen in dessen unmittelbaren
Umgebung, nämlich das "Gotterbarm" und die "Leimen". Die
"Buchmatt" unmittelbar östlich von Bärenwil befindet
sich bereits im Kanton Solothurn. Im Gebiet nahe um
Bärenwil sind - kantonsübergreifend betrachtet - seit
1872 insgesamt drei Aussenhöfe verschwunden, nämlich die
Egerkinger "Stierenweid" durch Brand im Januar 1872, das
Hägendörfer "Müllersbergli" nach 1876, abgebrochen sowie
der Langenbrucker "Spalen", abgebrochen 1963. Im Weiler
selber befindet sich heute nur noch ein aktiv
bewirtschafteter Landwirtschaftsbetrieb. Bärenwil
verfügt im Übrigen über ein Restaurant, genannt "Chilchli".
Auf dessen Giebel steht ein kleiner Glockenturm mit
einer etwa 100 kg schweren Glocke. Diese wurde den
Bärenwilern 1833 von der Stadt Basel nach den Wirren um
die Kantonstrennung wegen Bärenwils Treue zur Stadt
geschenkt. Das "Chilchli" verfügt über eine Uhr mit
auffälligem Zifferblatt an der Gebäude-Westfront.
Von Bärenwil führen Strassen mit bescheidenem Ausbaugrad
über die Höhenzüge des Juras (u.a.
Santelhöchi) nach Egerkingen resp. Hägendorf. Bei
Stau auf der Autobahn A2 (Belchentunnel)
wird Bärenwil daher von Schleichverkehr betroffen.
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