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Untergrenchenberg - Hasenmatt - Weissenstein

15. Etappe, Dienstag, 28. Juli 2009

Grandiose Höhentour vom Grenchenberg
über den Weissenstein bis zum Balmberg


Die Wanderung vom Grenchenberg auf den Balmberg gehört zu den schönsten Jurawanderungen. Grandiose Aussichten auf das Mittelland und das Aaretal sind ständige Begleiter auf der Tour über die vorderste Jurakette. An besonders schönen Tagen geht der Blick vom Pilatus entlang der gesamten Alpenkette bis hinüber zum Mont Blanc. Die Wege sind sehr gut ausgebaut, weisen aber stellenweise ein paar technische Schwierigkeiten auf.

 

Bei der Wandflue überquert man saftige Matten und kann einen Ausblick übers Mittelland geniessen. Bis zur Stallflue geniesst man eine wunderschöne Aussicht auf das Solothurner Land und die Aare bis zur Alpenkette. Um einen imposanten Blick über das ganze Mittelland zu haben, muss man hier die Steigung auf die Hasenmatte auf sich nehmen.

                    

Sehenswürdigkeiten

N Restaurant Althüsli

N Kurhaus Weissenstein

 

 


 

15. Etappe, Dienstag, 28. Juli  2009
 
Pünktlich um neun Uhr wartet Guido vor verschlossener Türe beim Restaurant Untergrenchenberg. Die Wirtin hat uns beiden das Morgenessen gerichtet. So gegen 10 Uhr starten wir in Richtung Obergrenchenberg. Wir marschieren bis zur Alphütte Althüsli, unterhalb der Hasenmatt, und nehmen hier das Mittagessen ein.
Die Hasenmatt selber besteigen wir nicht, weil der Gipfel mit Wolken verhangen ist. Stattdessen wandern wir weiter auf den Weissenstein. Wegen dem UHURU-Musikfestival herrscht hier auf der Matte eine emsiges Treiben. Die Trommeln hören wir schon weit her.

Wir beziehen unser 6er-Schlag (Zimmer Nr. 35), duschen und begeben uns auf die Terrasse zum Plauderstündchen bei einem feinen Glas Wein. Schon um 18 Uhr nehmen wir das Nachtessen ein und treffen dann noch Irene Fuchs, deren Partner um 21 Uhr am Festival spielt - wir seien doch herzlich dazu eingeladen!
Nach dem Essen gehen wir dann tatsächlich aufs Gelände - die Musik, die Leute, die Stimmung sind schon etwas sonderbar, aber friedlich und gelassen. Schon um 22 Uhr beziehen wir unsere Betten und schlagen einigermassen ...

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Kartenmaterial

  

  

  

  

 

 

 

 

 

 

 
Als Grenchenberg wird eine Hochebene westlich des Weissensteins bezeichnet. Sie gehört zum Schweizer Jura. Die höchste Stelle bildet der auf 1'405 m ü. M. liegende Grat (Bergrücken), welcher den französisch sprechenden Jura vom deutsch sprechenden Mittelland trennt. Zugleich bildet der Grat die Grenze zwischen den beiden Kantonen Bern und Solothurn. Da die Hochebene sehr windig ist, drehen sich hier die Propeller einer Windkraftanlage. Diese hat eine Nennleistung von 150 kW und produziert jährlich etwa 100.000 kWh Strom. Der Grenchenberg wird vom Grenchenbergtunnel durchquert, einem Eisenbahntunnel der Bahnlinie Moutier-Grenchen.
Die Hasenmatt ist ein 1445 m hoher Berggipfel im Schweizer Jura. Sie liegt rund 8 km nordwestlich der Stadt Solothurn auf dem Gemeindeboden von Selzach und bildet die höchste Erhebung des Kantons Solothurn. Die Hasenmatt ist Teil der Weissenstein-Kette, der südlichsten Jurakette, die steil gegen das Schweizer Mittelland hin abfällt. Im Norden wird die Hasenmatt vom Tal des Bantlibachs begrenzt, der via Gänsbrunnen zur Birs entwässert. Nach Westen setzt sich der Bergkamm in der Stallflue (1'409 m ü. M.) und der Wandflue (1'399 m ü. M.) fort, nach Osten in der Gitziflue (1'325 m ü. M.) und der Geissflue.
 
Die steilen Flanken der Hasenmatt sind mit dichten Buchen- und Tannenwäldern bestanden, nur gerade der Gipfelbereich wird von einer Juraweide bedeckt. Über die Hasenmatt verläuft der Planetenweg, der vom Kurhaus Weissenstein zum Grenchenberg führt. Der Berg gilt als schöner Aussichtspunkt und Naherholungsziel für die Region Solothurn. An klaren Tagen bietet sich von der Hasenmatt ein prachtvolles Alpenpanorama, das vom Mont Blanc bis zum Säntis reicht. Der Aufstieg erfolgt von Lommiswil via Schauenburg oder Althüsli in 3-4 Stunden Marschzeit. Vom Weissenstein (1'294 m ü. M.) ist die Hasenmatt in 2 Stunden Marschzeit leicht erreichbar.
 
Der Weissenstein ist ein bis zu 1'395 m hoher Bergrücken des Schweizer Juras nördlich der Stadt Solothurn. Die Sesselbahn Oberdorf–Weissenstein mit einer Länge von 2'339 m führt in zwei Sektionen von Oberdorf zum Kurhaus (1'287 m ü. M.). Der Tunnel der Eisenbahnlinie Solothurn-Moutier von Oberdorf nach Gänsbrunnen auf der anderen Seite des Weissensteins wurde im Jahre 1908 eröffnet und ist 3701 m lang. Die Sesselbahn kreuzt die Eisenbahnlinie der Solothurn-Münster-Bahn (heute Teil der BLS AG) unmittelbar vor dem Tunnelportal; dabei handelt es sich um die einzige derartige Situation an einer normalspurigen Eisenbahnlinie in der Schweiz. Die höchste Erhebung des Weissensteins ist die Röti mit 1'395 m. Die Passstrasse von Oberdorf über den Weissensteinpass (1'279 m ü. M.) nach Gänsbrunnen ist mit Steigungen bis 22 % eine der steilsten der Schweiz. Sie bleibt im Winter für den Privatverkehr gesperrt und dient dann als überregional beliebte Schlittelpiste. Etwa 2 km westlich vom Kurhaus befindet sich nahe dem Hinteren Weissenstein (1'226 m ü. M.) das Nidlenloch, ein weit verzweigtes Höhlensystem (7,5 km Länge mit 418 m Höhenunterschied), welches teilweise relativ gefahrlos begangen werden kann. Direkt beim Kurhaus kann ein botanischer Garten mit standort-typischen Pflanzen besichtigt werden. Unterhalb des Kurhauses wurde 1984 die dem Heiligen Bruder Klaus geweihte Bergkapelle errichtet. Seit 1994 findet auf dem Weissenstein alljährlich das einwöchige Weltmusik-Festival UHURU statt.

 

Datei:Panorama Weissenstein.jpg
Alpensicht vom Weissenstein

   
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    Copyright ©          E. Schmid, Turgi

 update © ES   17. Juli 2010