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Vue des Alpes - Mont d'Amin - Le Pâquier - Chasseral

11. Etappe, Freitag, 24. Juli 2009

Grandiose Jurawanderung von der Vue des Alpes durch die Combe Biosse und weiter auf Chasseral

Grandiose Ausblicke auf den Jura und die Alpen, die wildromantische Schlucht Combe Biosse und sanfte Juralandschaften charakterisieren die Höhenwanderung von der Vue des Alpes hinüber zum Chasseral. Von der Vue des Alpes bis zum Dorf Le Pâquier werden typische Juralandschaften durchwandert. Abermals öffnen sich schöne Ausblicke auf die Alpen und auf den Neuenburgersee. Der Blick vorwärts zeigt das Chasseralmassiv in seiner vollen Grösse. Die Route führt in der mystische Combe Biosse hinauf in ein einsames Tal. Der Chasseral bildet den Schluss der Wanderung.

                    

Sehenswürdigkeiten

N Neuchâtel Tourismus

N Chasseral Parc Regional

N

 


Chasseral

11. Etappe, Freitag, 24. Juli  2009
 
Ich habe gut geschlafen im hintersten Zimmer des Hotels und mich prächtig erholt. Heute morgen sind die Wolken abgezogen und man sieht eindeutig, wieso es hier so heisst - die Sicht ins prächtig. Ich will auf den Chasseral, wo micht Marius und Regula mit Familie und Vroni erwarten wird.
Ich starte um neuen Uhr. Mit Sicherheit wird mich der Berg wieder mal schaffen. Zuerst aber geht es über die Krete des Mont Amin nach La Chaus d'amin. Dann plötzlich verliere ich den offiziellen Weg und ich bin gezwungen quer durch den steilen Waldhang zu gehen. Weit unten höre ich Kuhglocken und finde erlöst einen Weg, den nehme ich linker Richtung. In Dernier de Pertuis merke ich das das wohl der falsche Weg ist - also alles zurück und eine Stunden verloren ...
Leider hat das Restaurant (wird gerade umgebaut) in Didier Cuche's Wohnort Le Pâquier nicht offen, so dass ich den Anstieg in Richtung Chasseral ohne Verpflegung und bei heissem Wetter in Angriff nehmen muss. Untern beim Combe Boisse raste ich beim Brunnen nochmals, auch die Zwischenverpflegung darf hier nicht fehlen.
Der Aufstieg durch die wildromantische Combe Boisse ist wieder einmal viel harter, als ich zu glauben wagte. Ich befürchte, nicht mehr anzukommen - es braucht für die Kraft und die Moral viel Traubenzucker. Mit letzter Kraft erreiche ich auf teilweise weglosen Strecken und Weiden über die Seite des St. Immertals den Chasseral

                
 

Gerade als ich völlig entkräftet um 15.05 Uhr den letzten Gatter zum Grat durchkämpfe, kommen mir auf dem Chasseral Rahel, Fabian und Lea mit ihren Eltern Regula und Marius entgegen. Sie haben einen Ausflug unternommen und übernachten heute hier oben.
Völlig ausgepumpt begrüsse ich sie. Es freut mich, vertraute Gesichter zu sehen. Schwarze nebelartige Wolken ziehen beängstigend über den Chasseral. Beim Duschen trifft nun auch Vroni ein. Schon um 17.00 Uhr treffen wir uns alle im Restaurant, wo wir bei Spiel und Vergnügen vieles zu erzählen haben. Heute essen wir das schon lang ersehnte Käsefondue.

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Kartenmaterial

  

  

  

  

 

 


Vue des Alpes

Der Mont d'Amin ist ein Berggipfel im Schweizer Jura mit einer Höhe von 1'417 m ü. M. Der Gipfel liegt auf dem Gemeindeboden von Chézard-Saint-Martin im Kanton Neuenburg, rund 10 km nördlich der Stadt Neuenburg und ca. fünf Kilometer östlich der Stadt La Chaux-de-Fonds. Der Name Amin wird 1150 als apud Amens erstmals erwähnt, was soviel bedeutet wie bei den Leuten des Amo/Hamo.
 
Der Chasseral ist mit 1'607 m ü. M. die höchste Erhebung im Berner Jura, im Nordwesten des Kantons Bern, Schweiz. Sein früherer deutscher Name Gestler wird in der Region teilweise noch verwendet, ist jedoch in der übrigen Schweiz nicht bekannt.

Nods mit dem Chasseral im HintergrundDer Chasseral ist Teil des Faltenjuras. Die etwa 20 km lange Chasseral-Kette wird im Norden durch das Tal von Saint-Imier, im Osten durch die Klusen der Schüss (frz. Suze), im Süden durch den Bielersee und im Westen durch das Val de Ruz begrenzt. Am Südhang des Chasserals liegt auf 800 m ü. M. das ausgedehnte Hochplateau Montagne de Diesse (dt. Tessenberg) mit mehreren Ortschaften. Nach Nordwesten zum Tal von Saint-Imier erstreckt sich die Combe Grède, eine steile Schlucht, die heute als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Bis auf eine Höhe von 1'400 m ist der Chasseral bewaldet, darüber befinden sich Bergweiden.

Auf dem Berggipfel steht eine grosse Relaisstation. Sowohl von Saint-Imier im Norden als auch von Nods auf der Montagne de Diesse ist die Höhe des Chasserals im Sommerhalbjahr durch eine Strasse erreichbar, welche die Bergkette am Col du Chasseral überquert. Ebenfalls verkehrt im Sommer von beiden Seiten her je eine Buslinie (zwischen Nods und Chasseral nur am Wochenende).

Als breiter, langerstreckter Rücken hebt sich der Chasseral über seine Schwesterketten hinaus. Mit seinen 1607 Metern Gipfelhöhe ist er einer der herrlichsten Berge des Juras. In markantem Schwung entsteigen seine Hänge den Randhügeln des Bielersees auf der einen und dem Vallon de St-Immer auf der andern Seite. Sein Fuss ist von bunten zusammen- gestückelten Wiesen- und Ackerfluren umgeben und die Rebhänge am Bielersee schmücken den Saum seines Kleides. Oberhalb des Kulturlandes jedoch schliesst sich der Wald zusammen. Er hüllt die Hänge in sein dunkles, nur von Grau und Weiss durchschimmernden Felswänden oder vereinzelten Weideflächen durchbrochenes Kleid. Doch der Wald dringt nicht bis zum Grat vor. Bald scharf abgegrenzt, meist durch Steinmauern noch deutlich markiert, bald in allmählicher Auflösung, erfolgt der Übergang zur Hochweide, in der nur noch einzelne Tannen stehen. Weit ausladende, von Kalkrippen durchstossene und mit Verwitterungstrümmern übersäte Grasflächen bedecken die höchsten Partien. Stattliche Herden werden hier gesömmert. Der Gratweg führt an einsamen Sennhütten vorbei. Der Chasseral besteht aus einem Faltengewölbe, dessen Scheitel durch die Verwitterung aufgebrochen wurde. Die Überreste der zuoberst abgetragenen Mantelschichten bilden merkwürdige Nebenkämme, die kleine Tälchen einschliessen und in der Firstrichtung der Kette den Hauptgrat begleiten. Die Sicht in weite Fernen und die unbeschreiblich reizvolle Schönheit der jurassischen Bergnatur beidseits des Weges lassen eine Wanderung über den Chasseralgrat zum unvergesslichen Erlebnis werden.

 

 

 

 

   
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 update © ES   17. Juli 2010