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Chasseron - Les Rochat - Creux du Van - Noiraigue
bis Travers

9. Etappe, Mittwoch, 22. Juli 2009

Auf dem Jurahöhenweg von La Combaz über den Chasseron bis zur Sonnenterrasse von Ste-Croix wandern

Der über 1600 m hohe Chasseron steht im Zentrum dieser aussichtsreichen Wanderung durch den Waadtländer Jura. In La Combaz steht allerdings etwas ganz anderes im Mittelpunkt. Heerscharen von hungrigen Gästen pilgern hier hinauf in die Pampa um die offenbar weitherum beliebten "Beignets au fromage" zu verspeisen.

 
Über aussischtreiche Jurahöhen geht es von La Combaz weiter nach Le Soliat.

 

Unterwegs begegnet man drei Métairien - Bauernhöfe mit angebautem und nebenbei geführtem Restaurant. Ein Besuch in einer Métairie gibt einen guten Eindruck über das karge und harte Leben, das hier oben stattfindet.


Die gewaltige, hufeisenförmige Felswand des Creux du Van gehört zu den landschaftlichen Höhepunkten der Region, ja des gesamten Juras.

                    

Sehenswürdigkeiten

N Region du Léman

N Parc jurassien vaudois

N Sainte Croix

 

 

 


Creux du Van

 

9. Etappe, Mittwoch, 22. Juli  2009
 
Nach der wohl schlechtesten Nacht auf meiner Tour verlasse ich schon früh den Dortoir (7 Personen die Schnarchen, Schneuzen, Schnaufen ...). Ich bin wohl der erste beim Duschen,  Morgenessen und Abwandern um etwa neun Uhr.

Der Weg über die Juraweiden ist einzigartig - ich komme gut voran, obwohl es um 10 Uhr leicht zu regnen beginnt. Von 12 bis 13 Uhr raste ich im Restaurant Les Rochat in der Gartenwirtschaft, denn jetzt schein wieder die Sonne. Von hier aus reserviere ich mir die nächste Übernachtung in der Villa Moncalme.

Am Nachmittag marschiere ich weiter - wohl die abwechslungsreichste und schönste Etappe. Der Weg führt durch den prächtigen Waadtländer Hochjura, teils auf Naturpfaden, teils auf befestigten Wegen und Strässchen vorbei an zahlreichen Höfen. Zwar verlaufe ich mich kurz nach dem Restaurant Les Rochat und muss dann den Anstieg auf La Porrette erkämpfen (hier fahren wohl die Autos und Töffs an mir vorbei auf Le Soliat). Kurz vor dem letzten Gehöft La Baronne wechsle ich vom Waadtland in den Kanton Neuenburg.

Den Gipfel Le Soliat erreiche ich gegen 15 Uhr und bin vom Croix du Van überwältigt. Entlang einer Trockenmauer aus Jurakalksteinen führt der Weg sicher am Rand der 160 m abfallenden Steilwand. Allerdings kann man auch ganz nah an die Kante gehen, ohne irgend eine Abschrankung. Der Croux du Van ist ein Wunder der Natur, entstanden nach der Eiszeit durch Erosion, gleich einem Amphitheater.

Vom Creux du Van erfolgt ein langer Abstieg nach Noiraigue, das geht dann in die Wädli!
In Noiraiggue sagt man mir, dass die Villa Moncalme im nächsten Dorf Travers sei, dafür nehme ich das Bähnli und gelange nach Travers in "meine" Villa: ein Privathaus, das ein paar Zimmer als B&B vermietet.

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Kartenmaterial

  

  

  

  

 

 

 

 

 



am Croux du Van

Der Creux du Van ist ein Schweizer Felszirkus und die grösste Schlucht des Juras an der Grenze der Kantone Neuenburg und Waadt. Er ist ca. 4 km lang, 1200 m breit und etwa 500 m tief. Am Rand fallen die Felswände 160 m senkrecht ab. Das Gebiet liegt beim Mont Soliat auf 1200 bis 1450 m ü. M. und ist seit 1972 unter Schutz gestellt.

Der Felskessel ist wahrscheinlich nach der Eiszeit durch Erosion entstanden. Der Boden ist mit Moränen- und Bergsturzmaterial bedeckt, auf dem Tannen und Buchen wachsen. In der Mitte liegt die Quelle "Fontaine Froide", deren Wasser das ganze Jahr über gleichmässig 4 °C warm ist.
 
Der Soliat ist ein 1'465 m hoher Berggipfel im Neuenburger Jura in der Schweiz. Der Gipfel befindet sich auf dem Boden der Neuenburger Gemeinde Montalchez, rund 15 km westsüdwestlich von Neuenburg, doch hat auch der Kanton Waadt Anteil am Kammbereich des Soliat. Nordöstlich an den Soliat schliesst die wesentlich bekanntere Felsarena des Creux du Van an, eine der bedeutendsten Natursehenswürdigkeiten des gesamten Juras.
 

Das Val de Travers ist ein Längstal im Neuenburger Jura der Schweiz. Es wird von der Areuse durchflossen; der Talboden liegt im Mittel auf rund 730 m ü. M. Die Talschaft nimmt den östlichen Teil des gleichnamigen Bezirks Val-de-Travers im Kanton Neuenburg ein. Das Val de Travers verdankt seinen Namen der Tatsache, dass es quer liegt zu den anderen Juratälern des Kantons Neuenburg (Vallée de la Brévine, Vallée de La Sagne und Val-de-Ruz). Den Namen "Vallis Transversa" trägt das Tal seit der Römerzeit.


 

 
Die Herstellung von Absynth-Schnaps - auch «Grüne Fee» genannt - war mehr als 90 Jahre lang bis 2005 verboten. Der im ausgehenden 18. Jahrhundert von zwei Schwestern als belebendes Allheilmittel gebraute Schnaps erlebt heute eine Renaissance. In den regionalen Museen erfährt man viel über die Absynth-Fabrikation und über die Uhrmacherkunst, wichtigstes wirtschaftliches Standbein des Tals.
 
Während fast 300 Jahren bis 1986 wurde im Val de Travers Asphalt abgebaut und in alle Welt exportiert. So entstand ein Labyrinth von unterirdischen Gängen und Stollen, das unter kundiger Führung besichtigt werden kann.
 
Areuse-Schlucht: Auf dem letzten Teilstück hinunter zum Neuenburgersee hat sich das Flüsschen Areuse eine tief eingeschnittene Schlucht in den Fels gegraben – ein Naturschauspiel, das sich über einen kühn angeleg­ten Weg zu Fuss und per Velo entdecken lässt. Ausgangspunkt ist Noiraigue, Ziel Boudry.
 

 

 


 

   
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 update © ES   23. Juli 2010