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Col du Marchairuz - Mont Tendre - Le Pont
Lac de Joux

4. Etappe,  Freitag, 17. Juli 2009

Grandiose Jurawanderung von Col du Marchairuz auf den höchsten Gipfel im Schweizer Jura und weiter nach Le Pont

Unbestrittener Höhepunkt dieser Tour über ausgedehntes Weidegebiet bildet der Mont Tendre, die höchste Erhebung im Schweizer Jura: Aussichtsberg über dem Waadtland und dem Genfersee. Bei guter Fernsicht reicht der Blick bis zu den Alpen und zu den blauen Vogesen.

 

Der 1679 m hohe Mont Tendre liegt mitten im waadtländer Jura und ist der höchste Gipfel im Schweizer Jura. Kurz nach dem Gipfel wird das Chalet du Mont Tendre erreicht. Von der riesigen Terrasse aus öffnet sich ein unglaubliches Panorama auf den Genfersee und auf die Alpen. Auch die Küche ist vorzüglich. Deftig, dennoch abwechslungsreich und natürlich grosse Portionen sind die Markenzeichen hier oben.

 

Vom Gipfel des Mont Tendre ist die Aussicht noch gewaltiger. Von den Savoyen bis zu den Berner Alpen, von den Vogesen bis zum La Dôle, reicht der Rundblick.
 

                    

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Mont Tendre

4. Etappe;  Freitag, 17. Juli 2009
 
In der Nacht hatte es wieder heftig geregnet, und der Regen wird uns auch diesen Tag begleiten. Heute begleitet mich Sandra Briner auf meinem Jurawalk. Um 10.15 h können wir eingepackt in die Regenkleider Richtung Mont Tendre starten. Um 12.30 Uhr erreichen wir dann den höchsten Punkt des Schweizer Juras. Die Aussicht von hier müssen wir wohl ein an der mal geniessen, es hat Nebel und ist trüb.


 

Deshalb wärmen wir uns im Chalet Mont Tendre ganz giebig auf. Im Zentrum des gemütliche Restaurants steht die heimelige Küche. Das Essen und die Stimmung sind hervorragend. 

 
Erst gegen drei Uhr machen wir uns bei strömend eingesetztem Regen auf den Abstieg, der rund drei Stunden dauern soll. Die Kleider und die Schuhe nässen - es wir nass-kalt. Wir marschieren unentwegt und erreichen den Lac de Joux und in Le Pont wartet bereits Vroni vor dem Hotel de la Truite. Die Zimmer 21 und 24 hat sie schon bezogen - zu unserem Glück, denn so können wir sofort duschen und das nasse Zeug trocknen - morgen ist ja ein Ruhetag!

 
 
Das Nachtessen nehmen wir zu Dritt im Hotel ein und gehen dann nach einem längeren politisch angehauchten Gespräch mit dem spanischen Kellner in die wohlverdiente warme Bettruhe.
 

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Kartenmaterial

  

  

  

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Le Pont

Der Mont Tendre ist ein Berggipfel im Waadtländer Jura in der Westschweiz, etwa 15 km nordwestlich von Morges. Mit 1'679 m ü. M. ist der Mont Tendre die höchste Erhebung im Schweizer Jura sowie eine der höchsten im gesamten Juragebirge. Einzig die Gipfel der Crêt de la Neige-Kette in Frankreich überragen ihn noch um etwa 40 Meter.

Der breite Kamm des Mont Tendre ist Teil der südöstlichsten, dem Schweizer Mittelland am nächsten liegenden Kette des Faltenjuras. Er ist begrenzt durch den Col du Marchairuz im Südwesten, das Hochtal Vallée de Joux im Nordwesten, den Col du Mollendruz im Nordosten und die zum Mittelland gehörende Jurafussebene im Südosten. Der Mont Tendre besteht aus mehreren Gipfeln, welche alle mindestens 1600 Meter erreichen. Im Süden vorgelagert, direkt oberhalb der Ortschaft Bière, ist der Crêt de Mondisé (1'525 m ü. M.). Im Südwesten, jenseits des Col du Marchairuz, setzt sich der Bergkamm fort im Crêt de la Neuve und Mont Pelé.

Der 800 Meter hohe, steile Südosthang des Mont Tendre ist dicht bewaldet und wird auch Côte de Bière genannt. Auf dem Kamm befinden sich lockere Wälder, durchsetzt von Juraweiden mit einzeln stehenden Fichten. Die Waldgrenze liegt auf etwa 1600 Meter. Charakteristisch für den Kalkuntergrund des Jura sind die Dolinen und Karrenfelder im Gipfelbereich.

Bei schönem und klarem Wetter bietet sich vom Mont Tendre Aussicht auf den Genfersee sowie auf die Savoyer, Walliser und Berner Alpen.

 
Der Lac de Joux ist ein See im Hochtal des Vallée de Joux im Nordwesten des Kantons Waadt, in der Westschweiz. Er liegt auf einer Höhe von 1005 m ü. M. im Waadtländer Jura und ist der grösste See im Juragebirge. Der tiefste Punkt des Seebodens befindet sich auf 971 m ü. M., was einer Seetiefe von 34 m entspricht.

Der Jura ist eine Seelandschaft. Um so reizvoller muss uns darum die einzige grössere Wasserfläche im Schweizer Jura erscheinen, der Lac de Joux in der tausend Meter über dem Meer gelegenen Vallée de Joux. Idyllisch liegt das Tal für sich abgeschlossen zwischen den hohen Ketten des Mont Tendre und dem bewaldeten Mont Risoux, über dessen Grat die Landesgrenze zieht. Das Tal hat keinen Ausgang, denn die Dent de Vaulion schiebt sich so in seine Mulde hinein, dass sie eine natürliche und für jedes oberirdische Gewässer unüberwindliche Sperren bildet. Darum musste sich das Wasser im Lac de Joux sammeln. Durch Aufstau eines Hochmoores erhielt er im 13. Jahrhundert mit dem Lac Brenet einen kleinen Bruder. Ursprünglich fanden die Wasser der Seen unterirdisch den Weg zur fast 200 Meter tiefer liegenden Orbequelle, die aus einem Felsentor am Fuss einer 100 Meter hohen Kalkwand zutage tritt. Seit 1903 aber dient der See als Speicherbecken des Kraftwerks Le Dernier bei Vallorbe. Die einstigen Versickerungsrichter sind inzwischen, um Wasserverluste zu vermeiden, so gut wie möglich verstopft worden. Abgesehen von der blinkenden Wasserfläche beruht der naturhafte Aspekt der Vallée de Joux  auf der Allgegenwart des Waldes. Am Hang des Mont Risoux findet sich die grösste  zusammenhängende Waldfläche unseres Landes. Obschon die Siedler immer Holz schlugen  und auch zu Holzkohle brannten, worauf der Name des Dörfchens Les Charbonnières am Lac Brenet hinweist, blieben die Bergwälder weitgehend erhalten, weil die Berner Regierung im 17. Jahrhundert verfügt hatte, dass die Grenzgebiete gegen Frankreich bewaltet bleiben müssten.

 
Le Pont liegt am Nordende des Lac de Joux auf 1012 Metern.
Der Sommer- und Winterkurort ist ein hervorragender Ausgangspunkt für vielerlei Exkursionen im Vallée de Joux.

Das Zentrum der Uhrmacherkunst bietet grosse Freiräume, die für naturnahe Sportarten geradezu geschaffen sind, wie beispielsweise Wanderungen zu Fuss oder mit Schneeschuhen, Mountain-Biken, Langlauf oder Skifahren.

Der Lac de Joux, der grösste See der Juraberge, ist ein Paradies für Segler und Surfer.
 

 

 

   
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 update © ES   23. Juli 2010