Port Elizabeth Plettenberg Bay Oudsthoorn Mossel Bay Gans Bay Stellenbosch Hermanus

Der Name Garden Route geht auf die Zeit der Besiedlung dieser Region zurück. Den ersten Forschern, Entdeckern und Siedlern kam diese grüne, fruchtbare Gegend wie der Garten Eden vor.

Die Garden Route (Afrikaans: Tuinroete) ist eine Region an der Südküste Südafrikas an der Nationalstraße N2. Sie erstreckt sich Port Elizabeth am Ostkap bis nach Hermanus am Westkap. Küstennahe Hauptorte der Garden Route sind Plettenberg Bay, Knysna, Mossel Bay und George.

Die Gardenroute ist eines der touristischen Highlights in Südafrika und wird jedes Jahr von Millionen Touristen bereist. Hauptattraktionen sind der Tsitsikamma National Park, die Straußenfarmen nahe Oudtshoorn und die Lagunenlandschaft von Knysna.

Um die Gardenroute richtig zu erleben, sollte die Nationalstrasse N2 möglichst oft verlassen werden. Bei der Garden Route handelt es sich eindeutig um einen afrikanischen "Garten", der mit den säuberlich gepflegten und angeordneten Gartenlandschaften Europas nicht vergleichbar ist.

 

Port Elizabeth

Port Elizabeth (Xhosa: iBhayi) (kurz: P.E.) ist die fünftgrößte Stadt der Republik Südafrika und mit ca. 737.600 Einwohnern in der eigentlichen Stadt und mit etwa 1.244.900 Einwohnern in der Agglomeration (Stand 2005) die größte Stadt der Provinz Ostkap.

Die Gründung der Stadt Port Elizabeth steht in engem Zusammenhang mit dem wachsenden Einfluss der Engländer am Kap. 1799 liessen sie hier das Fort Frederick errichten - vor allem mit dem Ziel, die rebellischen Burengemeinden im Hinterland besser kontrollieren zu können. Die Anglisierung am Kap machte von da an rasche Fortschritte. Viele Engländer, die wegen der Industrialisierung in ihrer Heimat Not und Elend erleiden mussten, entschlossen sich zur Auswanderung. 1820 gingen die ersten 4000 britischen Siedler in Algoa Bay bei Port Elizabeth an Land.

Benannt wurde die Stadt nach der Frau des damaligen Kap Gouverneurs Sir Rufane Donkin. Ihr zu Ehren wurde auch die steinerne Pyramide in der Donkin Reserve errichtet, einem Gedenkpark im Zentrum von Port Elizabeth.

Addo Elephant Park

Der Addo Elephant National Park bei Port Elizabeth in Südafrika läßt Out of Afrika Feeling aufkommen und bietet die seltene Gelegenheit, in einem malariafreien Gebiet eine Safari zu machen und Großwild zu beobachten. Seit Oktober 2003 sind hier wieder die 'Big 5' zu Hause. Aber das ist noch nicht alles: der Park soll der drittgrößte in Südafrika werden und neben den großen Landtieren auch Wale und den weißen Hai beheimaten, die Big Seven!

Der Park wurde 1931 gegründet und bietet zur Zeit etwa 350 Elefanten, Büffeln, verschiedenen Antilopenarten und anderen Tieren einen sicheren Lebensraum. 1995 wurden die Zuurberge, in denen auch Leoparden beheimatet sind, in den Addo Park integriert..

Der Addo Elephant Park ist besonders für Urlauber im Western Cape interessant, bietet er doch die nächste Gelegenheit, auf einer Safari einige der Big Five in einem größeren Naturreservat zu beobachten. Den Besuch des Parks kann man ideal mit Safaris in den nahegelegenen privaten Game Reserves und einem Urlaub entlang der Garden Route verbinden.

Tsitsikamma Nationalpark
(Der Platz des vielen Wassers)

Eine Hauptattraktion der Garden Route ist wohl unbestritten der Tsitsikamma National Park, ein Eldorado für Naturliebhaber, Wanderfreunde und durch zahlreiche Tagestouristen leider auch ziemlich überlaufen. Von den Bergen (Hochland der Tsitsikamma-Berge) bis zur Küste erstreckt sich der Tsitsikamma Nationalpark, Afrikas ältestes, größtes und schönstes Marine Reservat. Im Jahr 1994 gegründet, erstreckt sich der Park auf über 65 Kilometern entlang der Küste von Nature's Valley ostwärts bis nach Oubosstrand und fünf Kilometer auf das Meer hinaus. Eine spaktakuläre Landschaft erwartet sie, wenn sie den Storm River überqueren. Sehenswert sind der Wald mit dem "Big Tree" und die Hängebrücke über den Storms River mit seinen gigantischen Felshängen. In Nature's Valley Sparziergang am wundeschönen Strand.

Plettenberg (die Stadt der Millionäre)

Plettenberg Bay wurde nach dem Gouverneur Joachim von Plettenberg benannt, der die Bucht 1778 unter die Verwaltungshoheit der Holländisch-Ostindischen Handelsgesellschaft stellte. Die Kompagnie nutzte den Ort vorwiegend als Hafen für die Holzverschiffung. Später wurde hier eine Walfangstation erbaut, die aber 1920 ihre Tätigkeit einstellte.

Knysna

"Neisna" ausgesprochen geht der Name der Stadt vermutlich auf das Khoi-Wort Xthuys Xna zurück, was soviel heißt wie "der Platz, wo das Holz ist". Die Bezeichnung stand für den Knysna River, der sich durch die dichten Urwälder und tiefe Schluchten windet, bis er schließlich in eine große Lagune mündet, die nicht mit einer Sandbank, sondern mit einer mehr als 50 m hohen Felswand vom Meer abgetrennt ist.

Die Stadt an der Garden Route in der Westkap-Provinz von Südafrika mit ca. 54.000 Einwohnern (Stand 2004) liegt an einer 21 ha großen Lagune, die nur durch eine schmale felsige Einfahrt (durch die "Knysna Heads") mit dem Indischen Ozean verbunden ist. Im Hinterland der Stadt steigen die Outeniqua-Berge auf, die wie die gesamte Umgebung dank eines ausgeglichenen Klimas und über das ganze Jahr verteilter Niederschläge eine dauerhaft grüne Vegetation zeigen.

Das Klima Knysnas ist das ganze Jahr lang mild. Am wenigsten Regen gibt es im Winter. Der jährliche Durchschnitt liegt bei 770 mm. Die durchschnittliche Temperatur im Januar ist 26 °C; im Winter (von Juni bis August) sinkt sie bis auf ungefähr 18 °C. Das reicht immer noch für Freizeitgestaltung im Freien! Der Indische Ozean ist bei Knysna wesentlich wärmer als bei Kapstadt und man kann sogar im Winter oft baden gehen! Jährliche Veranstaltungen: Das Knysnaer Austernfest im Juli und der Knysnaer Marathon vom "Kopf zum Kopf", im November.

Mit der Fähre kann man zum Featherbed Naturreservat und zum höher gelegenen Aussichtspunkt fahren.

Austernzucht
Knysna Elephant Park (Elefanten berühren)
Bootsfahrt auf der Lagune

Wilderness

Dichter grüner Buschwald, hohe Berge und viel Wasser - Natur pur
Gelegen zwischen den Outeniqua Bergen und endlosen goldenen Stränden liegt der malerische Ort Wilderness. Die Natur segnete die Region mit einem ganzjährig angenehmen und gemäßigten Klima. Die regenwaldähnliche Vegetation ist durch den ganzjährig vorkommenden Regen bedingt. Aber zur Beruhigung sei gesagt, dass der meiste Regen nachts fällt.

Von Mossel Bay kommend, sollte man unbedingt einen Stopp am Dolphin Point, einem Aussichtspunkt oberhalb der Stadt, einlegen. Hier bieten sich herrliche Blicke auf den endlos wirkenden Küstenstreifen, die im Inland gelegenen Seen und die bewaldeten Berge im Hinterland. Mit etwas Glück sieht man die Dampflok Tjoe-Choo den Kaaiman Fluss auf der nahe gelegenen Brücke überqueren. Mit dem historischen Tjoe-Choo ist eine herrliche Fahrt über Lagunen, durch Tunnel, an Seen und Meer entlang von George nach Knysna möglich.

Von Wildrness kann man über den Outinqua Pass in die Straussenhauptstadt Oudtshoorn fahren.

George

Von Wilderness über George nach Outsdthoorn (über den Quteniqua-Pass).

Oudsthoorn im kleinen Karoo (Straussenmetropole)

Eigentlich wäre Oudtshoorn lediglich eine verschlafene Kleinstadt hinter den Bergen, wenn da nicht die beiden grossen Straussenfarmen wären, die jeden Tag ganze Busladungen von Touristen in den Ort locken. Oudtshoorn - das ist die berühmte Straußenmetropole in der Kleinen Karoo, Südafrikas malerischster Halbwüste!

In einträglicher Konkurrenz bieten die beiden Veranstalter Highgate Ostrich Show Farm und Safari Farm den zahlreichen Besuchern ungefähr das gleiche Programm. Im Zwei-Stunden-Takt werden kleine Gruppen über das Gelände geführt, wo sie in kurzen Vorträgen alles Wichtige über Strausse erfahren. Zum Abschluss dürfen die Touristen dann selbst auf dem widerspenstigen Federvieh reiten und bei einem Straussenrennen auf den möglichen Sieger wetten.

Die Cango Caves gehören zu den grössten Tropfsteinhöhlen der Welt. In den weit verzweigten unterirdischen Anlagen kann man ausgedehnte Spaziergänge unternehmen. Die Tropfsteinformationen sind teilweise bunt beleuchtet.

Hier lässt sich auch das grösste Gepardenprojekt Südafrikas erklären.

Über den Robinson Pass gelangt man nach Mossel Bay.

Cango Wildlife Ranch mit Krokodilen und Grosskatzen
Swartberg Pass nach Prince Albert (Rückfahrt durch Schlucht Mairingspoort)

Mossel Bay
(hier setzten Europäer den ersten Fuss auf Südafrika)

Als ein geschäftiger Ferienort im Sommer und idealer Rückzugsort im Winter, liegt Mossel Bay auf einer spektakulären, sonnenlichtdurchfluteten, durch den warmen Indischen Ozean umgebenen Halbinsel. Auch als "Karoo-by-the-Sea Stadt" bezeichnet, zeigt Mossel Bay im Guiness-Buch der Weltrekorde, dass hier das mildeste Volljahr-Klima der Welt herrscht, gleich hinter Hawaii. Aber es ist die faszinierende Geschichte von Mossel Bay, die der Stadt ihren Status als historische Hauptstadt der Garden Route und eine der bedeutendsten Städte in Südafrika gewährt.

Bartolomeu Diaz & Maritime Museum (portigiesischer Seefahrer)
Post Office Trees

Swellendam (drittälteste Stadt Südafrika's)

Swellendam liegt ca. 230 km östlich von Kapstadt; im Herzen der Region Overberg, und war 1795 die Hauptstadt einer Republik.

Kapholländische Häuser
Weizenanbaugebiet

Route 62 (die längste Weinstrasse der Welt)

Nicht nur die Straßenschilder erinnern an den bekannten amerikanischen Highway, auch durch die Landschaft fühlt man sich in die Zeit der Westernfilme versetzt. Die Route 62 kann mit der amerikanischen Route 66 verglichen werden, da beide entwickelt wurden, um verlassene Städte und Dörfer mit den Zentren zu verbinden. Die Fahrt geht durch einsame, halbwüstenartige Busch-Landschaften, Bergketten, spektakuläre Schluchten und verträumte Orte. Die szenenreiche Straße führt direkt durch das Gebiet Klein Karoo und bietet eine wunderbare Alternative zur Nationalstraße N2 auf dem Weg vom Weinland zur Straußenmetropole Oudtshoorn.

„Karoo“ kommt aus der Sprache der Khoi und bedeutet soviel wie „hart und trocken“. Wie zutreffend, wird der Besucher sagen, wenn er das erste Mal durch das östliche Hinterland des Western Capes fährt. Nur ein paar trockene Büsche bedecken die weite rote Erde, an deren Horizont hohe Bergketten in den Himmel ragen.

Montagu

Montagu, inmitten der Swartberge gelgen, ist bekannt für die heissen Quellen. Eine Spezialität dieser Region ist der leicht süssliche Muscadel.

Gans Bay (Gansbaai)

Zwischen all den Resort- und Touristenorten entlang dieser Küste hat sich Gans Bay noch ganz den Charakter eines (arbeitenden) Fischereiortes erhalten. Ein Duft von Fish & Chips hängt in der Luft, und die große Fischfabrik sowie die Trawler im Hafen tun ein übriges, um dieses Image zu bewahren. Bestimmt können Sie Ihren kleinen Appetit kaum besser und preiswerter stillen als mit einem Fischbrötchen bzw. einer fetten Portion Fish & Chips aus Gans Bay. Für einen längeren Aufenthalt ist aber eine verschnupfte Nase erforderlich!

Grootbos Garden Lodge
Dyer Island (Robben, Pinguine, Kormorane, Seevögel)
Milkwood-Walde (1000 Jahre alte Bäume)

Hermanus (Walbeobachtung, Fischerdorf)

Nirgendwo sonst auf der Welt können Sie Wale so nahe am Strand schwimmen sehen wie in Hermanus! Jeden Winter (d.h. von ca. Ende Mai bis Anfang November) halten sich hunderte von Walkühen mit ihren neugeborenen Kälbern entlang der Küste des Indischen Ozeans auf - die meisten davon vor Hermanus, das deshalb ein eigenes Wal-Festival feiert.

Somerset

Somerset West ist ideal gelegen, um die Weinbauregion um Stellenbosch und die gesamte Kaphalbinsel in bequemen Tagestouren zu erkunden. Nur wenige Minuten entfernt liegt der Badeort Strand, der seinen Namen zu Recht trägt. Hier lockt das Wasser der False Bay, deren Panorama Sie von Osten - Gordons Bay - bis zur Spitze der Kaphalbinsel - Cape Point - vor sich sehen.

Somerset West hat einen sehr schönen Golfplatz und gute Shoppingmöglichkeiten. Das historische Weingut Vergelegen lohnt mehr als nur einen Besuch.

Das Helderberg Nature Reserve beherbergt in der Disa Schlucht viele schöne Orchideen, die in den Monaten Dezember bis Februar blühen. Hier leben Duiker-, Spring-, Bunt- und Greisböcke und zahlreiche Vogelarten. Darunter der Protea-Samenfresser (eine Art die nur dort vorkommt); auf den Höhen findet man Steinadler, Wanderfalken und Bergbussarde.

Große Teile der Hottentot-Bergkette sind ebenfalls Naturreservate, durch die ausgezeichnete Wanderrouten von wenigen Stunden bis zu 5 Tagen Länge führen. Walbeobachtungen sind an der ganzen Bay nahezu ganzjährig direkt vom Ufer aus möglich.

Stellenbosch (zweitälteste Stadt Südafrika's)

Stellenbosch ist eine Stadt in der Provinz Westkap der Republik Südafrika. Sie ist nach Kapstadt die zweitälteste von Europäern gegründete Siedlung an der südafrikanischen Küste. Mit den eingemeindeten Orten und Townships hat die Stadt etwa 105.000 Einwohner.

Alleen mit 300 Jahre alten Eichen bestimmen das Bild von Stellenbosch, das knapp 50 Kilometer von Kapstadt entfernt liegt und sich Hauptstadt des Weins nennen darf. Unbestritten ist Stellenbosch als Knotenpunkt der ältesten und größten Weinrouten am Kap das Herzstück des Weinlands. Seine Attraktivität verdankt Stellenbosch der landschaftlich reizvollen Umgebung und den schönen Straßenzügen, die von kapholländischer Architektur geprägt sind und zum Schlendern einladen.

wunderbar restaurierte Häuser
Universitätsstadt
 

 

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 update © ES   25. Januar 2009