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Mittwoch 7. Mai 2008 Ruhig und gelassen machen wir uns auf die Reise
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Abflug Zürich Kloten Am heutigen Mittwoch arbeiten wir nicht mehr für das Geschäft: privat gibt's noch einiges zu erledigen, was wir aber spielend schaffen. Wir können so richtig erholt in diese Ferien fahren. Das Wetter ist schön, und wir geniessen noch gerne draussen den europäischen Frühling ! Die Pendenzen sind erledigt, das Haus ist geputzt und die Koffern sind gepackt, also holt uns Franziska um 18:30 h ab und bringt uns zum Flughafen Zürich-Kloten. Das Einchecken am Computer funktioniert nur dank Hilfe der charmanten Dame. Unsere Sitze 37 A und B des Airbusses der Swiss sind gebucht, so dass wir mit Franziska in Ruhe im fast leeren abendlichen Flughafen noch einen Kaffe trinken können. Wie vorgesehen starten wir mit noch ein paar anderen Langstreckenfliegern um 22.45 Uhr und treten die rund 11-stündige Reise in den Süden eines anderen Kontinents an. Das Nachtessen wir schon bald serviert. Das gibt Gelegenheit, sich nachher auf einen erholensamen Schlaf einzustellen, also nehme ich schon einmal eine Schlaftablette. |
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Donnerstag 8. Mai 2008 Vier Flüge und eine Narkose bis zur Cheetah |
Johannesburg - Motswari Lodge Wir landen relativ pünktlich um 09:10 Uhr auf dem Flughafen Johannesburg - und das ist dann auch das einzige, das pünktlich sein wird am heutigen Tag. Zuvor aber noch eine ganz eigenartige Geschichte aus der vergangenen Nacht. Als ich erstmals um etwa vier Uhr erwachte, schauten mich alle so kritisch an. Nachdem auch noch der Maitre de Cabine höchst persönlich nach meinem Wohlbefinden fragt, werde ich "stutzig" - Vroni klär mich auf: noch vor dem Nachtessen habe ich ja eine Schlaftablette genommen in der Absicht, während dieser Nacht göttlich zu schlafen. Das habe ich denn auch getan, nur etwas zu früh und ganz sicher auch zu tief. Denn das letzte Brot konnte ich nicht mehr streichen, will heissen, ich bin während dem Nacht-essen eingeschlafen und zwar so tief, dass man mich nicht mehr wach brachte. Vroni erlitt über mein plötzliches Wegtreten eine derartige Angst, dass mich das Personal "untersuchen" musste: Gesichtsfarbe und Puls sind in Ordnung, also nie mehr Schlaftabletten gemeinsam mit Rotwein konsumieren. Ich selber weiss von all dem nichts mehr ... Nun sind wir also in Johannesburg. Der Transfer zur FEDERAL Air klappt ausgezeichnet. Wir werden Flight No 8 sein. Abflug ist geplant auf 11:15 Uhr. In der Zwischenzeit erfrischen wir uns mit Snack und Getränken. Der Bauch ist voll und die Kehle genetzt - jetzt könnte es aber losgehen. Irgendwie weiss niemand so recht, was jetzt eigentlich passiert. Die Flüge 4 und 5 werden kurz nach 11 Uhr aufgerufen - sind wir das etwa auch schon, nein natürlich nicht, wir sind ja Nr. 8 - aber es ist doch schon über 11:30 ? Was soll's, wir sind ja in Arfika, und da kann man's nicht so genau nehmen. Endlich gegen Mittag sagt man uns, dass es bald weitergehen werde - wohin eigentlich, wo ist dieser Motswari-Nationalpark? Endlich um 13:15 h können wir den kleinen Flughafen verlassen und die Maschine besteigen. Ein kühles Wasser können wir sogar mit ins Flugzeug nehmen - ab ein WC wird's dann aber nicht haben. Wir starten voller Erwartungen und umkreisen Johannes-burg im Uhrzeigersinn. Auf meiner Seite stellt der Propeller ab. Das wird wohl so seine Richtigkeit haben - es muss ja Benzin gespart werden. Als der Pilot aber immer wieder an seine Instrumentenzeiger pocht und dann an der gleichen Stelle wieder zu Landung ansetzt, dämmert es den Insassen, dass es wohl ein Defekt zu beheben gilt. Dass auch noch drei Feuerwehrfahrzeuge in voller Montur auf unser Ankommen warten, zeigt, eine gewisse Gefährlichkeit ist vor-handen; aber das wird irgendwie herabge-spielt. Schliesslich steht dann in einer halben Stunde ja ein neues Flugzeug zur Verfügung. Wir erfrischen uns wieder mit Essen und Getränken. Dann um bald drei Uhr setzten wir zum Start an. Wir fliegen eine knappe Stunde zum Nelspruit Airport - ein verlassener Flughafen mitten im Busch, wo ein kleineres Einmotor-Flugzeug wartet. Dieses bringt dann immer etwa zwei Personen in die einzelnen Lodges. Bei der dritten Landung müssen wir mit voller Blase darauf warten, dass das Lodge die Passagiere abholt - denn man kann die Kunden ja nicht alleine in der Wildniss stehen lassen. Mit der vierten Landung kommen wir dann um etwa 4 Uhr in unserem Motswari Pirvate Game Reserve an. Immer noch unter vollem Druck unserer Blase will man uns noch lang und breit erklären, was wo wie und wann hier läuft. Interessiert (noch) nicht - wir wollen jetzt einfach aufs Zimmer. Hier haben die Zimmer keine Nummern, sondern Namen: wir logieren für vier Nächte im Cheetah. Das heisst Leopard. Die Abend-Safari können wir wegen der fortgeschrittenen Zeit nicht mehr mitmachen. Vroni schläft schon bald, und ich mache mich auf Erkundungstour im Camp. An der Veranda grasen ganz friedlich zwei Elefanten. Das erscheint mir als ganz normale Situation - ich mache nicht einmal Bilder, obwohl das ganz und gar nicht alltäglich sei, was ich aber erst später erfahren werde. Um 19:30 Uhr wird zum Nachtessen getrommelt. Man holt uns am Zimmer ab - es könnten ja wilde Tiere im Camp sein ? |
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Freitag, 9. Mai 2008 Strapazen den ganzen Tag bis am Abend |
Erste Safari: Morgen, Mittag, Nachmittag, Nacht Am Morgen um 05:30 h werden wir mit einem Klopfen an die Bungalow-Türe geweckt. Wer hat denn sowas veranlasst? Nun gut, wir wollen ja auch die Morgen-pirscht. Pünktlich um sechs sind wir auf der sog. "Verandah". Es gibt Tee, Kaffee und etwas zum Naschen. Dann geht's um 06:30 ab auf den Jeep - nein, es ist ein Land Rover. Mit dabei sind Franziska und Mathilde. Es ist empfindlich kühl. Wir können die Faserpelz-jacken ganz gut gebrauchen. Aber es ist eine herrlich frische Kühle mit etwas Bodennebel und es hat gerade gedämmert. Wir fahren los: Chat ist Ranger und Yianin ist unser Fährtenleser, vorne links auf der Kühlerhaube! Auf der Morgenpirsch sehen wir nebst den schönen Impala's zuerst herzlich wenig. Aber dann wird's spannend: Wir verfolgen den hinteren Teil einer Büffelherde - sicher so mindestens 100 Tiere. Zum Zwischenhalt sehen wir vier Fluss-pferde und nahe am Flussufer sogar Krokodille. Auf dem Busch-Walk zeigt uns Chat ganz interessante Dinge, die er aus den Funden am Boden "liest": Elefantenapfel, Giraffenkot, usw. An der Veranda kommen 2 Büffel und nachher noch vier Warzenschweine vorbei. Ich kann sie am Pool bei einem Bier während der stündigen Siesta beobachten. Um 14:00 Uhr erklärt uns Chat auf der Veranda, was zu einer guten Fotoaufnahme gehört, um 14:30 Uhr gibt's Lunch und um 15 Uhr starten wir zur täglich Nachmittags- und Nacht-Pirsch. Jetzt sehen wir - eine Gruppe junger und weiblicher Leuen ... und immer wieder schöne und abwechslungsreiche Landschaften inkl. einem eindrücklichen Sonnenuntergang über der Savanne vom Krügerpark. |
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Samstag, 10. Mai 2008 Nicht nur die Wildtiere relaxen |
Zweiter Safari-Tag Morgen- und Nachmittag-Drive Früh am Morgen um 05:30 werden wir wie üblich geweckt: Klopfen an die Türe. Schnell die Morgentoilette und dann pünktlich um 06:05 sind wir beim Morgen-Tea. Um 06:30 geht's dann wieder ab auf die Morgen-Pirsch: diese ist heute nicht so ausgiebig - Impala Auf 10:00 Uhr sind wir wieder retour und können Morgenessen. Für Otto, Franziska (Meggen ZH) und Mathilda ist das das letzte Frühstück in diesem Camp. Sie fahren um 11 Uhr ab Richtung Johannesburg und fliegen dann weiter nach Kapstadt. Wir verzichten heute auf den Mittags-Busch-Walk und machen Siesta am Pool. Die vier Warzenschweine kommen wieder durch das Camp an die Wasserstelle. Auf die Mittags-Pirsch begleiten uns vier neue Leute: zwei aus Belgien und zwei aus Niederlanden - Jetzt wird's halt eng! Wir sehen wieder mehr Tiere: Beim Kaffee streicht auch noch eine Hyäne um unser Lager. Und bei der nächtlichen Rückfahrt sieht unser Fährtensucher sogar aus weiter Ferne ein Kamäleon. Am Abend der übliche Stress: Rückkehr um 19:30; 19:50 werden wir
abgeholt, damit wir um 20:00 essen können, wiederum vorzüglich. Am
ersten Tisch sitzen wir mit 2 Niederländern , 2 Belgiern, 2 Johannesburgern und
Chat. Um 21:30 gibts Feierarbend, denn morgen halb sechs ist schon bald!
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Pfingssonntag 11. Mai 2008 Als Besucher kommen -
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Dritter Tag im Busch: Morgen, Mittag, Nachmittag, Nacht Am frühen Morgen sehen wir nicht so viele Tiere, umso schöner ist die Landschaft - so friedlich, still, und es ist etwas wärmer geworden. Wir besuchen wiederum die Leuenfamilie. Am Mittag gehen wir nochmals auf die Mittagsprisch. Wir sehen Antilopen, Spuren und einen heissen Thermitenhügel. Das Wetter ist sehr schwül, 32 Grad warm. Auf der Mittagspirsch entdecke ich plötzlich ein Zebra, und es stellt sicher heraus, dass im Busch dahinter eine ganze Herde weidet. Die jungen Zebras sind gelblich und werden erst mit dem Alter schöne weiss/schwarz. Die Zwischenverpflegung nehmen wir in einer grossen Waldlichtung am Wasser. Weiter hinten tummeln sich Impala's und wollen mit ihren bis drei Meter hohen Sprüngen Eindruck machen. Nachher sehen wir auch wieder Giraffen, Elefanten am Wasser, grosse Kudu's und können den inzwischen vollgefressenen Leoparden aus nächste Nähe bewundern. Kurz vor der Dämmerung begegnen wir auch noch zwei mächtigen Büffel-Bullen, die sich so richtig wohl fühlen im dreckigen Schlammbad. Noch weiter treffen wir dann eine ganze Herde Büffel, die mit ihren Jungtieren durch die Savanne zieht. |
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Montag 12. Mai 2008 Mit uns kommt der Regen nach Port Elisabeth
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Nochmals eine Morgensafari - dann Flug nach Port Elisabeth Auf der Morgen-Safari sehen wir tatsächlich nochmals neue Tiere: -
Leopard beim Beute wegschleppen Um 12:00 sind wir dann bei der Rezeption parat für den Check-Out. Chat wird uns um 12:35 zur Flugpiste bringen, wo wir von zwei Piloten abgeholt werden. Ein sehr rührendes Bild zeigt Chat mit der Couvernante im Jeep Adé-Winken. Wir starten mit dem kleinen Flugzeug zwei Mal und steigen dann auf die grössere Maschine um, wo wir nochmals drei mal landen, bevor wir um etwa 15:00 Uhr in Johannesburg ankommen. Dort verpflegt uns Federal-Air nochmals und bringt uns zum Domesitc-Airport - wahrlich ein sehr guter Service dieser kleinen Busch-Fluggesellschaft. Pünktlich um 16:55 starten wir mit South African Airways zum knapp anderthalb stündigen Flug nach Port Elisabeth. Hier landen wir um 18:30 h bei 21 Grad Wärme (ich bin der einzige Fluggast mit kurzen Hosen!) und können ohne Probleme das Mietauto von Europcar in Empfang nehmen. Wir finden dann zwar mit ein paar Anfangsschwierigkeiten mit dem Linksfahren unser Guesthouse an der 5th Aventue schnell, wo uns die Gastgeberin unser Zimmer und die Anlage zeigt. Und wahrlich, hier fängt's an zu Regnen. Zuerst nur ganz zaghaft, aber bis wir uns eingerichtet und zum nächtlichen Aufbruch in die Stadt bereit gemacht haben, schüttet es wie aus Kübeln, ob das wohl üblich ist hier? Nein - der freundliche dunkelschwarze Parkwächter vor dem Mc Donalds schwärmt hier von dem angenehmsten Klima, auch im tiefen Winter. Morgen werde es wieder schön sein. Jedenfalls geniessen wir Fisch-Nughets und Cola vom Mc. Übernachtung:
5th Avenue |
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Dienstag 13. Mai 2008 Die schönen Häuschen haben kein Strom |
Gardenroute: Port Elisabeth - Tsitiskamma Heute stehen wir bei kaltem Wetter auf. Es hat auf 15 Grad abgekühlt. Am Morgen um 08:30 gehen wir im 5th Avenue Beach Guesthouse Morgenessen. Gegen 10:00 fahren wir ab, mieten im Flughafen noch ein GPS und dann geht's auf der N2 Richtung Westen. Um etwa 12:00 besuchen wir den Van Stadens River Wild Flower Garden. Hier sind verschiedene Arten von Protea-Blumen ausgestellt. Wie muss es wohl im Frühling hier herrlich aussehen. Nach einer weiteren Stunden erreichen wir den Jeffreys Bay. Das ist ein weiter fast verlassener Sandstrand, zur Zeit zu kalt um Baden zu können. Aber das hier wir als einer der schönsten Strände für die Surfer angesehen. Dort kaufen wir die nötigsten Esswaren und fahren weiter. Dann fahren wir über Humansdorp bis zum Tsitsikamma Nationalpark. Beim Storms River, wo die Paul Sauer Bridge die Schlucht überquert, buchen wir die nächste Übernachtung im Protea Hotel Tsitsikamma Village. Hier essen wir das Nachtessen.
Übernachtung:
Protea Hotel |
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Mittwoch 14. Mai 2008 Am Morgen wandert's besser |
Tsitsikamma - Knysna Heute Morgen hat es wiederum empfindlich abgekühlt: 15 Grad stehen am Thermometer. Aber entgegen gestern, wärmt es schnell. Nach dem Morgenessen gehen wir packen und checken aus. Beim Big Tree nehmen wir uns die mittlere Route vor: 4,2 Km durch den ursprünglichen Dschungelpark. Hier gibt es alte Baumriesen (bis zu 50m hohe Yellowwoods) zu bestaunen, darunter auch der 800 Jahre alte Big Tree. Nach dieser Wahnderung machen wir einen Abstecher zum Nature's Valley: eine eindrückliche einsame Bucht an der Küste und somit am Rand des Tsitsikamma Nationalparks. Plettenberg Bay ist der Ferienort an der Garden Route, das merkt man an den Geschäftern. Leute/Touristen hat es auch hier nicht viel. Später gehen wir auch noch in den Garden of Eden, ein ähnlicher Trail. Am Hang der Outeniqua Mountains zwischen Plettenberg Bay und Knysna erstreckt sich der Knysna Forrest, das größte noch erhaltene ursprüngliche Waldgebiet Südafrikas mit einheimischen Baumarten, die einst als begehrte Hölzer für Möbel- und Schiffbau den Reichtum des Gebiets ausmachten. Bereits 1776 hatte die Niederländisch-Ostindische Kompanie in Knysna eine Holzstation zur Nutzung der Wälder eingerichtet. Heute stehen die Wälder unter Naturschutz. Einzelne der hier noch stehenden Stinkwood- und Yellowwood-Bäume sollen 600-800 Jahre alt sein. Im Garden of Eden ist ein Teil des ursprünglichen Waldes erhalten. Dann gelangen wir über die N2 nach Knysna, die Lagunenstadt. Knysna liegt an einer 18 km2 großen Lagune, die nur durch eine schmale felsige Einfahrt (durch die "Knysna Heads") mit dem Indischen Ozean verbunden ist. Im Hinterland der Stadt steigen die Outeniqua-Berge auf, die wie die gesamte Umgebung dank eines ausgeglichenen Klimas und über das ganze Jahr verteilter Niederschläge eine dauerhaft grüne Vegetation zeigen. Wir besichtigen zuerst die Stadt, die Waterfront bevor wir dann auf die Suche nach unserer Unterkunft St. James machen, die wir im Prospekt entdeckt haben. Wir erhalten die Suite "Lady Anne". Nachtessen in der Stadt im Old Village Inn
Übernachtung: St. James of Knysna ***** |
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Donnerstag 15. Mai 2008 Bootsausflug auf die Haeds von Knysna |
Knysna; Faetherbed Nationalpark West Haed Am Morgen nach dem Nachtessen entscheiden wir uns, noch eine Nacht in diesem wunderschönen Hotel St. James zu bleiben. Wir unternehmen mit dem Boot um 10:00 Uhr einen 4-stündigen Ausflug (je R 340) zuerst auf der Lagune, um dann zu den Haed's, genau gesagt auf den West Haed in den Faetherbed-Nationalpark zu gelangen. Gary ist unser Führer und erklärt uns die ganze Geschichte dieser Gegend. Die Lagune war bis 1928 der wichtigste Holzausfuhrhafen. Holz ist hier sowieso das Hauptthema. In der Lagune sind zwei Inseln. Auf Thelen's Island liegt eine grosse Austernfarm, mit 1,8 Millionen Austern. Der Durchlass zum offenen Meer ist von hoch aufragenden rötlichen Sandsteinfelsen, The Heads, flankiert. Der westliche Felsen, 200 m.ü.M, gehört zum privaten Featherbed Nature Reseve - und dort gehen wir hin. Mit einem Traktor und Wagen werden wir hochgefahren und können von dort die herrliche Aussicht geniessen. Dann marschieren wir durch die Brandung zurück zum Landepunkt, wo das Mittagessen serviert wird. Auf der Heimfahrt lernen wir ein Deutsches Ehepaar kennen, die mit ihrer "Plapper-Maus" von Botsvana kommend (an einem Tag sogar 1'000 km gefahren) ihre Ferien beenden und in London Island für drei Jahre leben. In den letzten 4 Tagen in Kapstadt haben sie nur schlechtes Wetter gehabt! Am Nachmittag erkunden wir die Stadt mit ihren vielen Einkaufsläden und fahren nach 16:00 wieder in unser Hotel. Übernachtung: St. James of Knysna ***** |
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Freitag 16. Mai 2008 Strausseneier und Federn prägen das Hochland |
Knysna - Oudtshoorn Heute Morgen können wir es sehr gelassen nehmen. Zwei Österreicher aus Linz wollen noch wissen, was wir so gemacht haben. Sie raten uns in Oudtshoorn ein schönes Guesthouse. Sie selber sind 20 Tage in Südafrika, reisen 10 Tage von Kapstadt nach Porth Elisbeth und 10 Tage zurück. Die letzten Tag in Kapstadt seien sehr schlecht gewesen, den Tafelberg konnte man nur erahnen. Sie sind etwas enttäuscht darüber, dass man ihnen im Reisebüro geraten habe, die Hotels vorzubuchen. Jetzt merken sie, dass es ja fast keine Leute hat und man überall unterkommen würde. Sie hätten sich andere Lodges ausgewählt, zum Beispiel eben das Alte Landhaus in Oudtshoorn. Wir fahren dann nach etlichen Gesprächen westwärts weiter. Im schönen Wilderness Nationalpark machen wir über dem Binnensee eine erste Rast. Wilderness selber ist ein sehr schönes kleines Städtchen. An der Ausfahrt entdecken wir dann die einzigartige Eisenbahnbrücke. Hier merken wir auch, weshalb das Dampfzüglein nicht fährt: Das Bahngeleise ist hier überschüttet. George, die Gartenstadt, umfahren wir halbwegs und nehmen den Outeniqua Mountains in Angriff. Er verbindet uns mit dem Kleinen Karoo, eine weite, 300 m.ü.M. gelegene Ebene. Nach einer rund stündigen Fahrt gelangen wir nach Oudtshoorn, die Stadt der Straussen. Hier finden wir dann auch gleich die Safari Ostrich Farm. An der zweistündigen Führung erfahren wir alles über die Strausse. Dann so gegen 15 Uhr fahren wir Richtung Cango Caves. An dieser Strecke liegt das von den Öserreichern vorgeschlagene Country Lodge "Altes Landhaus". Es gefällt uns so gut, dass wir gleich das Zimmer Nr. 1 buchen (650 R pro Person). Hier essen wir auch.
Übernachtung:
Altes Landhaus
***** |
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Samstag 17. Mai 2008 Vom höchsten zum tiefsten Punkt |
Oudtshoorn - Mossel Bay Nach dem feinen Morgenessen verlassen wir diesen schönen Ort. Wir fahren auf den Swartberg-Pass (1568 m.ü.M.) Er gehört zu den schönsten Passstrassen der Welt. Er führt aus der Kleinen Karoo über die Swartberge in die Große Karoo nach Prince Albert. Die Straße ist 27 km lang. Es handelt sich hierbei um eine nicht asphaltierte Straße. Im Winter können Regen- und Schneefälle den Pass unpassierbar machen. Am 10. Januar 1888 wurde der Pass offiziell eingeweiht. Einhundert Jahre später erhielt der Pass den Status eines Nationalen Denkmals. Auf 13.00 h kehren wir dann zu den Cango Caves-Grotten zurück (Eintritt je R52). Von dem Höhlensystem in einem Kalksteinlager am Fuss der Swartberge sind etwa 800 m zugänglich. Räume und Gänge mit fantastischen Tropfsteingebilden sind farbig effektvoll illuminiert. Um 15:00 Uhr besuchen wir dann auch noch die Cango Wildlife Ranch in Oudtshoorn. Dann fahren wir über die Weite des Klein Karoo an das
Ferienörtchen
Mossel Bay,
wo wir ein Guesthouse dank PGS bald finden. Als ein geschäftiger
Ferienort im Sommer und idealer Rückzugsort im Winter, liegt Mossel Bay
auf einer spektakulären, sonnenlichtdurchfluteten, durch den warmen
Indischen Ozean umgebenen Halbinsel. Auch als "Karoo-by-the-Sea Stadt"
bezeichnet, zeigt Mossel Bay im Guiness-Buch der Weltrekorde, dass hier
das mildeste Volljahr-Klima der Welt herrscht, gleich hinter Hawaii.
Aber es ist die faszinierende Geschichte von Mossel Bay, die der Stadt
ihren Status als historische Hauptstadt der Garden Route und eine der
bedeutendsten Städte in Südafrika gewährt. Wir gehen in die Stadt ins Jazzbury's Restaurant Nachtessen (R 460).
Übernachtung:
3Colours Blue |
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Sonntag 18. Mai 2008 Nicht mehr enden wollendes Gebtreide-Gebiet |
Mossel Bay - Grootbos Am heutigen Tag werden wir die längste Fahrt auf dieser Reise unternehmen. Es werden insgesamt etwa 250 km sein, die wir durch das Getreidegebiet von Südafrika fahren. Sehenswürdigkeiten gibt es ausser der grossen Flächen der zur Zeit im Herbst brachliegenden Getreidefeldern kein. Wir fahren auf der N2 über Albertinia, Riversdale, Heidelberg (kurzer Einkauf im Einkaufszentrum), Swellendam und dann über die 319 nach Bredasdorp, um dann über Naturstrassen an die südlichste Spitze Südafrikas zu gelangen, nach L'Agulhas, auch als Nadelkap bekannt. Nach einer kurzen Besichtigung des tosenden Strandes fahren wir der Küste entlang westwärts. Gegen 15:00 h gelangen wir in Gansbaii an und suchen das Guesthous Grootbos. Bei der Eingangspforte zum Park sagt man uns, das Lodge sei voll, eine Gruppe sei schon dort, deshalb könne er uns nicht einfahren lassen. Ein Telefon bestätigt dann aber, dass es noch ein Zimmer frei hat, und so werden wir dann oben sehr herzlich von Chanelle empfangen. Das freut uns ungemein, sind wir doch mehr oder weniger müde. Ich selber habe zudem eine gewisse Magenver-stimmung aufgelesen - vielleicht habe ich auch einfach zuviel gegessen in letzter Zeit. Das Grootbos Nature Reserve bietet ein ganz eigenständiges Naturerlebnis. Die beiden Lodges des Grootbos Naturreservates liegen traumhaft gelegen am Hang mit einem Blick über die Walker Bay. Über 1700 Hektar intakter Fynbos Landschaft bieten dem anspruchsvollen Gast die einzigartige Möglichkeit, die Naturwunder am Kap kennen zu lernen. Übernachtung:
Grootbos ***** |
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Montag 19. Mai 2008 Relaxen und Magen kurieren |
Grootbos Nationalpark / Reserve Das Hotel bietet Reiten, Safari, Walks und Beach-Besichtigung an. Wir Relaxen am Morgen, geniessen das warme Sonnenbad und gehen um 15:30 h zu den Caves und dem Beach. Hier können wir zuerst etwas näher Delfine und dann weiter draussen die ersten Wale in der Buch beobachten. Das sehr feine mehrgängige Nachtessen kann ich mit meinem lädierten Magen leider gar nicht recht auskosten. Der vierte Gang gefällt mir am besten: Sorbet. Übernachtung: Grootbos ***** |
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Dienstag 20. Mai 2008 Bei den Pinguinen kommt ein Gewitter auf |
Grootbos - Stellenbosch Etwa um 10:30 verlassen wir Grootbos. Wir fahren der Küste entlang über Hermanus, Kleinmond und Betty's Bay nach Cape Hangklip. Hier besichtigen wir die kleinen Pinguinen, die sich auf diesem Cape niedergelassen haben. Jetzt erreicht uns vom Landesinnere eine heftige Gewitterwolke, die uns noch den ganzen Tag begleiten wird. Weiter der Küste entlang gelangen wir nach Gordon Bay, Strand und fahren dann bei Regenschauer nach Stellenbosch. Das idyllisch gelegene charmante Gästehaus "Eikendal Lodge" ist in der südfrikanischen Kapregion eines der wenigen Gästehäuser, das sich auf einem Weingut befindet. Trotz der ruhigen Lage am Fusse des Helderberg-Mountain ist die Autostrasse, die das Universitätsstädtchen Stellenbosch mit Sommerset-West verbindet nur wenige Fahrminuten entfernt. Das Lodge entstand 1998 aus den alten Kellergebäuden und Pferdeställen der Weinfarm. Das Landhaus ist liebevoll eingerichtet. Hier ist nur gerade noch ein Ehepaa einlogiert, Schweizer Pensionäre. Fürs Nachtessen gehen wir ins Städtchen. Nach einer Besichtigungstour im Regen entscheiden wir uns für Pizza. Übernachtung:
Eikendal Lodge |
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Mittwoch 21. Mai 2008 Sturm, Regen, Sonne und Wind
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Weingebiet (Cape Wineland) Heute fahren wir nach dem Morgenssen ins Cape Wineland. Zwar regnet es in Strömen und die Temperatur ist auf 15 Grad gefallen, doch einfach im Zimmer können wir auch nicht hocken. Über Stellenbosch, das wir ja gestern kennen gelernt haben, fahren wir nach Paarl. Das ist die grösste Stadt nach Kapstadt in der Provinz (155'000 Einwohner). Der an Perlen erinnernde Glanz, den der Granit bei Regenwetter zeigt, verhalf der 1720 gegründeten Stadt zu ihrem Namen (Afrikaans: paarl = Perle). Nur ein paar Kilometer weiter gelangen wir nach Wellington. Das ist der Mittelpunkt eines eigenen kleinen Weingebietes. Von dort nehmen wir den Bain's Kloof Pass, einen der landschaftlich grossartigsten Strassenpass - nur leider sehen wir dank heftigem Regen mit entsprechendem Nebel kaum etwas. Erst auf der gegenüberliegenden Talfahrt Richtung Worcester öffnet sich die Wolkendecke. Diese Stadt liegt im breiten Tal Breede River. Die imposanten Berge im Norden bilden eine eindrucksvolle Kulisse für die Stadt. Nach einem windigen Spaziergang in der Stadt setzten wir die Fahrt südwärts fort nach Villiersdorp. Das ist ein geruhsamer, noch kaum vom Tourismus berührter Ort. Wir fahren weiter und beim Theewaterskloof Dam (ein Stausee) fängt es wieder an zu regnen. Wir fahren über den Franschhoek Pass, von dem aus sich ein einzigartiger Blick auf das Weindörfchen Franschhoeck eröffnet. Beim runterfahren begegnet uns eine Grossfamilie Affen. Die ganze Sippe überquert die Strasse in gelassener und verspielter Art und Weise. In Franschhoeck nehmen wir dann um 18:00 Uhr im Burgundy's Restaurant das Nachtessen ein (R 330). Übernachtung:
Eikendal Lodge
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Donnerstag 22. Mai 2008 Vom Weinberg zum |
Stellenbosch - Kapstadt Nach zweimal Übernachten bei Regenwetter hat es jetzt aufgetan. Eikendal zeigt sich heute von der schönsten Seite. Wir gehen in den Rebberg wandern. Anschliessend fahren wir nach Somerset-West in den Helderberg-Nationalpark. Hier geniessen wir nochmals die Ruhe und die wiedergekehrten Sonnenstrahlen. Eigentlich wollten wir den Nachmittag entweder am Beach oder im Weinland verbringen - doch die freie Sicht auf den Tafelberg läst uns umprogrammieren, so dass wir direktenwegs nach Kapstadt zum Table Mountain Cableway fahren. Der Tafelberg und die Umgebung ist mittlerweilen völlig wolkenlos - so schnell kann das hier gehen. So etwa nach 15 Uhr sind wir auf dem Tafelberg (je R 130). Wir machen den Rundgang und ich will dann auch noch ganz ostwärts wandern, wo sich eine herrliche Sicht auf das Weinland und den Falsh Bay öffnet. Um 18 h wird die Sonne untergehen - und genau das wollen wir nicht versäumen! Ziemlich genau vor 6 Uhr beginnt sich die Sonne zu röten und dann erfolgt eine kurze aber intensive Abendstimmung. Und dann wird's rasch empfindlich kalt. Eine lange Warteschlange will an diesem schönen Abend mit dem letzten Seilbähnli um 18.00 h hinunter. Wir selber schaffens auch bis etwa 18:30 h und erreichen dann dank unserem GPS unser Hotel so gegen sieben Uhr. Morise erwartet uns schon und zeigt uns unser Zimmer. Am Abend gehen wir in die Keerom Street ins Five Flies Essen. Übernachtung:
Alta Bay |
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Freitag, 23. Mai 2008 Ans Cap gute Hoffnung holen |
Kap Point und Kap der Guten Hoffnung Heute ist das Wetter etwas verhaltener - nicht mehr so frisch, wie gestern nach dem Regen. Also fahren wir zügig an der Westküste geh'n Süden ans Kap. Wir gehen zuerst auf den Cape Point, von wo man eine ganz spezielle Aussicht geniessen kann. In der Bucht sollen sogar vier Wale sein, wir sehen sie nicht. Wir geniessen die Fernsicht und sind überrascht, dass Baboons auf unserem Auto hocken. Einem anderen Auto jucken sie sogar ins Auto hinein. Die Kellner haben alle Hände zu tun, um die Schimpansen abzuwehren. Zurück kehren wir über die Ostküste. Wir können in Simson's Town die Brillenpinguinen noch genau beobachten. Dann fahren wir nach einem reich befrachteten Erlebnistag zurück ins Guest House und machen uns chic für die Waterfront. Im Restaurant Balthazar an der Waterfront finden wir ein angenehmes Plätzchen für das Nachtessen (R 730). Nachher schauen wir ganz gerne noch dem beschaulichen Treiben auf diesem touristischen Sammelplatz. Übernachtung:
Alta Bay |
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Samstag 24. Mai 2008 Sightseeing oben ohne |
Kapstadt "City Sightseeing" Heute wollen wir nun diese spezielle Stadtbesichtigung auf dem offenen Dach des Doppelstöcker-Cars vornehmen (je R 120). Es ist erstaunliche, was Kapstadt alles zu bieten hat. Dann wollen wir die Stadt noch zu Fuss erforschen. Wir wandern von der Waterfront durch Geschäftsviertel, kommen noch an einem jener Wochenend-Märkten vorbei und gelangen in den Company's Garden, wo die Schwarzen gerade ganz eindrücklich ihren "african day" feiern. Wir lassen uns mit dem Taxi zur Waterfront zurückfahren und geniessen hier den Abend. Hier könnte man in alle Nacht hinein Strassenmusikanten zuhören. Nachtessen: City Grill Steakhouse, Waterfront, Cape Town (R 600). Übernachtung:
Alta Bay |
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Sonntag 25. Mai 2008 Wolken und Sonne auf einmal |
Kapstadt Am heuten letzten Aufenthaltstag wollen wir den Tafelberg von Weitem, von der Westfront ansehen. Da der Beach noch nicht offen ist, besuchen wir zuerst noch den Nationalen Botanischen Garten Kirstenbosch. (Eintritt je R 30). Hier sehen wir auch noch die französische Motswari-Lodge-Mitarbeiterin. In der Hoffnung, dass sich der Nebel lichten werde, fahren wir an die Westküste. Von hier aus soll vor allem die Abendsicht an den den Tafelberg erstklassig sein - doch keine Spur: nur Nebel. Also kehren wir um und gehen auf den Signal Hill, wo wir nun bemerken, was denn heute für eine Grosswetterlage herrscht. Das ganze Meer ist bis weit hinaus mit Bodennebel bedeckt. Die Schiffe müssen alle Signal geben, damit sie von den anderen nicht angefahren werden. Eine ganz spezielle Stimmung so über das weite Nebelmeer. Nur die Kranspitzen des neu entstehenden Fussballstadions ragen aus dem Nebel. Signal Hill wird auch „Lion's Rump“ genannt, da der Berg zusammen mit „Lion's Head“ die Silhouette eines liegenden Löwen erkennen lässt. Signal Hill ist 350 Meter hoch und somit der kleinste von Kapstadts Bergen. Die Bezeichnung Signal Hill stammt aus dem 17. Jahrhundert, wo der Berg als Signalposten genutzt wurde. Lief ein Handelsschiff in Kapstadts Hafen ein, wurde Signal gegeben, damit Kaptstadts Händler sich vorbereiten konnten. Neben der herrlichen Aufsicht über den Atlantik und auf Kapstadt, insbesondere den Tafelberg, bietet Signal Hill eine weitere Attraktion: etwas unterhalb des Gipfels befindet sich die „Noon Gun“. Die Kanone gibt Punkt 12:00 (außer sonntags) den Mittagsschuss ab. Der Mittagsschuss ist eine alte Tradition in Kapstadt, die den Bewohnern die korrekte Uhrzeit anzeigt. Hier sammeln sich sich nun sehr viele Leute, vor allem auch Einheimische. Sie wollen sich den sonntäglich Abendspektakel nicht entgehen lassen. Das warten auf den Sonnenuntergang hat sich denn auch voll gelohnt. Am Abend gehen wir dann nochmals in den neblische Waterfront
Übernachtung: Alta Bay
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Montag 26. Mai 2008 Auf langen Weg geht's |
Kapstadt - Johannesburg - Zürich Nach dem Morgenessen haben wir genügend Zeit zum Packen. Wir verabschieden uns im Guesthouse, fahren nochmals auf den Signal Hill, um zu sehen, wie es eigentlich ohne den gestrigen Nebel von hierher aussieht. Dann machen wir uns auf den Weg zum internationalen Flughafen. Dort kommen wir an und finden sofort den Eurpcar-Dienst, der uns den Wagen abnimmt und für in Ordnung befindet. Gleichzeitig lädt uns ein weisser Porter die Koffern und führt uns durch die grosse Flughafen-Baustelle zum Vodavon-Schalter, wo wir problemlos das Navigationsgerät zurückgeben können. Dann marschieren wir wiederum mit dem Gepäckführer durch die ganze Baustelle und finden dam im Domestic-Flughafen den richtigen Schalter und können sofort einchecken. Pünktlich um 14.00 Uhr heben wir ab, um in Johannesburg zu landen und um 19:00 Uhr dort weiter auf den 10-stündigen Flug in die Schweiz zu fliegen. |
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Dienstag 27. Mai 2008 Ankunft in sehr müdem Zustand |
Zürich-Kloten - Turgi Ziemlich genau nach 8'426 km landen wir in Zürich-Kloten um 06:10 Uhr, und zwar zu ersten Mal über die südliche Goldküste. In ziemlich strapaziertem Zustand vom langen Flug erreichen wir den 06:43 Zug nach Zürich und sind mit Umsteigen im HB um 07:20 h bereits in Baden, wo uns die RVBW Linie 4 auf knapp acht Uhr ins Gehling bringt. |
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Copyright © E. Schmid, Turgi |
update © ES 25. Januar 2009 |
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