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14:55 Abfahrt mit Indian Pacific

THE INDIAN PACIFIC

Eisenbahnfahrten in Australien sind immer noch ein besonderes Erlebnis. Alle Züge sind vollklimatisiert und sehr grosszügig konzipiert. Der Speisewagen ist sehr gemütlich eingerichtet und für die Reisenden in 1.Klasse steht ein Salonwagen zur Verfügung

Der Indian Pacific verbindet wie der Name schon andeutet, den Indischen Ozean mit dem Pacific. Der Zug ist von Sydney nach Perth ca. 64 Stunden unterwegs, von Adelaide nach Perth sind es ‚nur’ ca. 41 Stunden.

Gold Kangaroo - 1. Klasse im Schlafwagen mit Vollpension

Sydney

 

 

34 Mi, 29.11.2006

 

 

06:40 Ankunft in Broken Hill
         Busrundfahrt

08:20 Weiterfahrt ab Broken Hill

15:05 Ankunft in Adelaide
 

Broken Hill

 

Adelaide

35 Do, 30.11.2006
The Lakes Resort
36 Fr, 1.12.2006
The Lakes Resort
2-Tagestour Kangaroo Island:
Coast to Coast Tour
 Kangaroo Island Sealink
Fähre Adelaide – Kangaroo Island retour,
1 Uebernachtung in der Comfort Inn Wisteria Lodge, Kingscote.
Transfer ab/bis Hotel in Adelaide, Fährentransfers, Full day Seal Bay discovery tour, Remarkably Wild tour, Mittagessen an beiden Tagen, Programm gemäss Kangaroo Island Sealink

Kangaroo Island

37 Sa, 2.12.2006
The Lakes Resort

     Visteria Lodge

38 So, 3.12.2006
     Visteria Lodge


    Stamford Plaza

07:40 Abflug mit Rex Regional Air nach Port Lincoln
08:30 Landung in Port Lincoln

SEALION & OUTBACK EXPERIENCE
Gawler Ranges Wilderness Safaris
3 Tage / 2 Nächte

Flüge nach / ab Port Lincoln, Transfers bei Ankunft und Abflug in Port Lincoln. Reise im 4x4 Geländefahrzeug, Unterkunft in einem “sehr komfortablen Camp“ – Kangaluna Camp mit 2-Zimmer permanenten Zelten, mit richtigem Boden, Dusche/WC, Doppelbett,  Mahlzeiten, Eintritte, Bootcharter um mit den Seelöwen / Delphinen  zu schwimmen.

 

 

 

 

 

Kangaluna Camp

 

 

 

 

 

 

 

 

Adelaide

39 Mo, 4.12.2006    Stamford Plaza


Kangaluna Camp

Wildnis- und Abenteuerferien mit Komfort

 

Es muss nicht immer Kangaroo Island sein. Das Kangaluna Camp auf der kaum bekannten Eyre Peninsula bietet Erholung und ist Ausgangspunkt für Exkursionen zu Kängurus, Adlern, bunten Felsen – und zum Schwimmen mit Seelöwen.

 

Fragt man versierte Australienfahrer in der Schweiz nach spannenden Ausflügen ab der Universitäts- und Handelsstadt Adelaide im Süden Australiens, so nennen alle: Barossa Valley für den Wein und Kangaroo Island, um Tiere und Natur zu erleben. Das südaustralische Tourismusbüro empfahl uns die Eyre Peninsula und dort einen Aufenthalt im Kangaluna Camp. Eine hervorragende Idee.

Mit einem kleinen Linienflugzeug ist man in knapp einer Stunde in Port Lincoln an der Südspitze – und wird dort von Camp-Besitzer Geoff Scholz abgeholt. Die Fahrt dauere eine Weile, informiert er. Es waren rund 400 Kilometer, für Australien keine Distanz. Dank Geoffs Wissen und der Art, wie er erzählt, vergeht die Zeit schnell. In Port Lincoln fährt man am tiefsten natürlichen Hafen der südlichen Hemisphäre vorbei, malerische Bäume mit langfasrigen Nadeln, Norfolk Island Pines, säumen die Uferstrassen.



DIE EYRE PENINSULA ist bekannt für Fisch- und Muschelzuchten und für ihre Landwirtschaft, die riesigen Getreidefelder zeigen das eindrücklich. Weite Landstriche wechseln mit buschigen oder bewaldeten Zonen, ab und zu sieht man weidende Kühe oder Schafe. Die Küste säumen hohe Klippen mit inte-ressanten Gesteinsformationen.

Unterwegs verspricht uns Geoff ein besonderes Vergnügen: Schwimmen mit den Seelöwen. An der Baird Bay hat Alan Payne vor Jahren entdeckt, dass die seltenen Sea Lions spielerisch veranlagt und «very friendly boys and girls» sind. Er rüstet uns mit Neopren-Anzügen und Schnorcheln aus und fährt uns mit dem Boot zu einer Insel hinaus. Auf den Uferklippen sehen wir die Tiere, die sich schwerfällig bewegen. Kaum pfeift und ruft Alan, kommen sie ins Wasser, umkreisen neugierig das Boot und bald auch uns. Die Tiere mit den kleinen Ohren und einem Mund, der dauernd verschmitzt zu lächeln scheint, tauchen und drehen sich und scheinen sich zu freuen, wenn man mitspielt. Sie gucken einem durch die Taucherbrille und lassen sich gar berühren. Alan steht im Beiboot und wacht darüber, dass sich niemand von uns vergisst und mit den Tieren gar zu weit wegschwimmt.



ES IST EIN TOLLES und doch ruhig-vergnügtes Spiel und man merkt erst nach geraumer Zeit, wie kalt (18 Grad!) das Wasser ist. Doch heisser Tee und die Sonne wärmen schnell wieder. Eigentlich war geplant, weiter draussen mit Delfinen zu tauchen, doch der Wellengang ist zu hoch. Aber nach dem Erlebnis mit den Seelöwen vermissen wir sie nicht. Und wenn bei der Rückkehr ein grosser Schwarm Pelikane die beiden Hobbyfischer beim Fische-Ausnehmen bedrängt, Albatrosse neugierig das Geschehen verfolgen, so wähnt man sich in einem natürlichen Zoo.

Das Kangalunga Camp von Geoff Scholz liegt im Gawler Ranges National Park und ist nur über abenteuerliche Sandpisten durch meist lichten Wald zu erreichen. Grüntöne in allen Schattierungen bilden einen wunderbaren Gegensatz zum roten oder auch weissen Sand der Böden. Und welch ein Vergnügen, bei Sonnenuntergang am Salzsee den Apéro zu geniessen! Im Camp erwarten uns komfortable, von der Künstlerin Rosy Woodford liebevoll eingerichtete Zelte. Wir witzeln noch, wofür man bei der Hitze warme Steppdecken brauche, doch nach dem Wetterumschlag mit einem rasanten Temperatursturz sind wir in der nächsten Nacht dankbar dafür. Das Wasser für Dusche und WC muss man von Hand hochpumpen, doch zur Belohnung gibts eine schöne Sicht in den Wald.

Im grossen Gemeinschaftszelt verwöhnen uns Geoff und seine Crew mit einem feinen Essen. Das Rauschen des Waldes, die vereinzelten Tierlaute und vor allem der Sternenhimmel mit dem Kreuz des Südens und einer unglaublich dichten Milchstrasse bieten eine fulminante Kulisse. Am Morgen wecken uns keifende Papageien, ein blutroter Sonnenaufgang nach Osten und ein bedrohlich schwarzer Wolkenhimmel gegen Westen. Dramatik pur, die man aus dem Bett und doch im Freien geniessen kann.



GEOFF KENNT ALLE TIERE und Pflanzen in seiner Umgebung, wir bekommen immerhin verschiedene Kängurus, Emus, Papageien und bei einer kurzen Wanderung auf einen Hügel sogar die berühmten australischen Adler zu Gesicht. Dazu wandern wir über rot-gelbbraun gefärbte Seeufer. Die bunten Mineralien lassen sich herausreiben – angerührt mit Öl, dienen diese natürlichen Pigmente den Aborigines als Schminke.

Der kurze Regen hat die Ebenen aufgeweicht, die Piste steht unter Wasser. Wir müssen wenden – und versinken. Mit vereinten Kräften bringen wir den Wagen wieder flott, werden aber mit dem roten Schlamm dick eingedeckt. Für uns ist klar: Mit dem eigenen Wagen ist der Besuch dieser Wildnis nicht zu empfehlen, vor allem auch, weil der Handy-Empfang nur bedingt funktioniert. Für unsere europäischen Geräte herrscht hier sogar totale Funkstille. Doch unter Geoffs Obhut vermissen wir sie nicht.

40

 

Di, 5.12.2006
Kangaluna Camp

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19:40 Rückflug von Port Lincoln nach Adelaide
20:25 Landung in Adelaide

41 Mi, 6.12.2006
Kangaluna Camp

    Stamford Plaza

10:00 Übernahme Mietauto Budget Kat. ICAR im Adelaide City-Depot

                             

Adelaide 42 Do, 7.12.2006
    Stamford Plaza

Barossa Valley

43 Fr, 8.12.2006
44 Sa, 9.12.2006
Mount Gambier - Blue Lake 45 So 10.12.2006
  46 Mo, 11.12.2006
Great Ocean Road   47 Di, 12.12.2006
Port Campbell 48 Mi, 13.12.2006
49 Do, 14.12.2006
16:00 Rückgabe Mietauto im City-Depot Melbourne 50 Fr, 15.12.2006
51 Sa, 16.12.2006
52 So, 17.12.2006
08:45 Abflug ab Melbourne Tullamarine
         mit Quantas Airways /QF796
10:05 Ankunft in Alice Springs, NT
Alice Springs 53 Mo, 18.12.2006
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    Copyright ©    E. Schmid, Turgi

 update © ES   25. Januar 2009