Ein Coupé von sportlichem Zuschnitt
Ausgehend von diesen optimalen Voraussetzungen hat der Schweizer Importeur die Gelegenheit zur Entwicklung einer Coupé-Version genutzt, die sich durch die Betonung ihres sportlichen Charakters und ein noch grösseres Temperament auszeichnet. Mit anderen Worten, die neuen Coupés mit den Zusatzbezeichnungen GT (1,6-l-Motor mit 110 PS/81 kW) und GT-R (1,8-l-Motor mit 140 PS/103kW) stehen nun an der Spitze der dynamischsten Modellreihe von Mazda und ermöglichen ihren Besitzern bei erstklassiger Austattung und einem gepflegten Aussehen eine noch rasantere Fahrweise. Die neuen Mazda-Coupés zeichnen sich durch bessere dynamische und mechanische Eigenschaften aus. Dazu gehört beispielsweise ein tiefergelegtes Fahrwerk mit geänderter Radaufhängung und Reifen der Grösse 205/40 R17 auf Felgen der Grösse 7,5 x 17 (beim GT-R). Auch ästhetische Aspekte kommen nicht zu kurz. Davon zeugen u. a. die Mittelkonsole mit Alu-Dekokit, die Innenauskleidung mit schwarzem Leder, die Lufteinlässe im Stossfänger vorn, ein numeriertes GT bzw GT-R Schild auf Mittelkonsole, sowie originale Dekorstreifen auf der Karosserie. Auf Verlangen, ist das Fahrzeug auch ohne Streifen lieferbar.

Keiner zu klein, eine Viper zu sein. Die aggressiven Streifen machen den kleinen MX-5 zum heissen GT-Schlitten. Doch im Vergleich zum gewaltigen 10-Zylinder-Vorbild wirkt er wie eine Bonsai-Ausführung.
Der Ami: Chrysler Viper GTS, 10 Zylinder, 384 PS stark, über 280 km/h schnell.
Der Japaner: Mazda MX-5 GT-R, 4 Zylinder, 140 PS, 205 km/h. Optisch hält er noch gut mit. Wie sein Ami-Vorbild stellt er seine Muskeln unverhohlen zur Schau.
Blickfang: die beiden weissen GT-Streifen und die grossen 17-Zoll-Sportfelgen mit den breiten Niederquerschnittreifen.
Das MX-5-Coupé ist direkt vom erfolgreichen Roadster abgeleitet. Logisch also, dass auch der GT-R durch besondere Wendigkeit und die präzise Lenkung gefällt. Das tiefergelegte Fahrwerk sowie Änderungen an der Radaufhängung (neu vorne und hinten doppelte Dreieckslenker) verstärken den sportlichen Auftritt. Diese Massnahmen bieten eine noch bessere Stabilität bei schnellen Kurvenfahrten.
Enttäuschend hingegen der Motor. In unserem Testwagen mit der exklusiven GT-R-Plakette «No. 1» wirkt der 16-Ventiler zäh und laut. Überraschend, denn bisher zeichnete sich das Mazda-Triebwerk durch Lauffreude aus.
Hübsch der Innenraum: Leder, Nardi-Lenkrad, Mittelkonsole mit Alu-Kit und numeriertes GT-R-Schild.
Zwar kann das kleine Mazda-Coupé optisch und kräftemässig der Chrysler Viper das Wasser nicht ganz reichen. In zwei Disziplinen übertrifft der Bonsai den grossen Bruder deutlich: Er verbraucht im Schnitt nur halb soviel Benzin und kostet nur einen Viertel.

...und meiner ist was ganz besonderes: