
Wappen
sind in der Schweiz keine offiziellen Dokumente, es war früher und heute dem Namensträger
überlassen, sein richtiges Wappen zu ermitteln und falls nicht vorhanden, selbst eines zu entwerfen.
Die Heim's besitzen Wappen welche seit dem Mittelalter bekannt sind. Im Haus zum Rot-Tor in Appenzell
stand ein Büffet mit diesem gemaltem Wappen welches mit J.H. ( Jakob von Heimen ) gezeichnet war.
Ebenso findet sich dieses Wappen auf dem silbernen Pfyfferbecher und auf einer Wappenscheibe
( zu sehen im Landesmuseum in Zürich ) Der Becher wurde 1651 gestiftet vom Schweizerkönig
Ludwig Pfyffer von Altishofen für seine Kompagniekommandanten in französischen Diensten
Jakob von Heim und Ulrich Tschiry welche zusammen eine " gepaarte Kompagnie führten.
Das Wappen ist unten rechts zu sehen. Dasselbe Wappen findet man seit 1642 in der Pfarrkirche
St. Moritz zu Appenzell. Ferner ist das Wappen des "Hanns von Hämen Lantaman"
auf einem silbernen Becher eingraviert, welcher von den Appenzeller Boten der Tagsatzung zu Baden
dem Pächter C. Falk des Kurhauses " Hinterer Hof " Baden geschenkt wurde. ( Quelle : Anzeiger für
Schweizerische Altertumskunde 1886 sowie Schweizer Archiv für Heraldik 1887 )
Das Wappen zeigt die französische Lillie und den grünen Dreiberg welcher als Symbol der Landwirtschaft galt.
Die Heim von Appenzell Innerrhoden wohnhaft gewesen auf der Halten. Haslen führen das Wappen wie oben links dargestellt.
Es wird in der sog. Geigerschen Chronik erwähnt . Es enthält zwei französische Lilien, eine Säge und den Dreiberg.
Die Heim's von Gais besassen ein Siegel mit nebenstehendem Wappen ( unten links ). Die Deutung der
Wappen ist für Nichtheraldiker relativ schwierig. Dass die französische Lillie im
Zusammenhang mit der Reisläuferei der Heim's nach Frankreich steht, liegt auf
der Hand. Der Dreiberg zeigt an, dass die Heim in der Landwirtschaft tätig sind.
Der Rinderkopf mit dem Hackbeil deutet auf den Beruf des Metzgers, der Rinder-
kopf auf denjenigen des Ochsenwirtes in Gais. siehe auch die " Heim's" in
Appenzell Ausserrhoden.
