der Grundbesitz des Abtes vom Kloster St. Gallen, abbatis cella heisst auch: der Gutshof des Abtes
Ursprünglich war das Gebiet Besitz eines Merowingerkönigs. Es wurde von Kolumban missioniert. Einer seiner
Gefährten war Gallus welcher im Tal der Steinach eine Mönchssiedlung erbaute. Unter dem Priester Otmar wurde daraus
ein Kloster. Der Besitz des Klosters umfasste u.a. den Grossteil des Appenzellerlandes. Nach und nach wurde das Gebiet,
welches damals noch weitgehend bewaldet war, von den Bauern gerodet. Damit setzte der Bau von Streusiedlungen ein.
Viele Ortsnamen stammen aus dieser Zeit. So zb. Rhoden, Rüte ( Gebiet wo der Wald zur Gänze, inkl. Wurzelwerk,
entfernt wurde ), Schwendi ( Gebiet wo der Wald nur gefällt wurde, Schlatt ( wo nur Stauden standen ) etc. Appenzell
und das Gebiet des Gebiet des Klosters liegen im Osten der heutigen Schweiz unweit des Bodensees.

der heutige Kanton Appenzell Innerhoden
( rot ) ist durch die Landwirtschaft geprägt und hat nur
eine Grundfläche von
172,46 km2 davon
14.6 km2 in der Enklave Oberegg
der heutige Kanton Appenzell Ausserrhoden ( gelb ) ist mit
243 km2 wesentlich grösser und mehr industrialisiert.
Karte des Gebietes im 15.-16.-19.Jahrhundert so sah das Gebiet um 1768 aus: siehe unten
die beiden Halbkantone ( gelb Ausserrhoden , rot Innerrhoden ) der gesamte Besitz des fürstlichen Abtes

kolorierte Kupferstiche von Gabriel Walser Karte
das heutige Appenzell Karte-Appenzell mittlere Auflösung.jpg