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Gelterkinden

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Wirtschaftsziel für den Gelterkinder Wald

Allgemein besteht das Wirtschaftsziel in der nachhaltigen Produktion von möglichst viel und möglichst hochwertigem Holz bei möglichst geringem Aufwand. Neben der Holzerzeugung hat aber der Wald noch weitere Funktionen, die mit zunehmender Bevölkerungsdichte ständig an Bedeutung gewinnen. Er stellt ein wichtiges Erholungsgebiet und ein wesentliches Element der Landschaftsgestaltung dar. Er dient der Speicherung und Reinigung des Wassers, als Abschirmung gegen Wind, Rauch und Lärm. Mit zunehmender Intensivierung der Landwirtschaft wird er als Refugium für die einheimische Tier- und Pflanzenwelt immer wichtiger.

Wir streben einen Waldzustand an, der sowohl die Produktionsaufgaben wie auch die "Wohlfahrtsfunktionen" bestmöglich erfüllen soll, nämlich einen intensiv gepflegten, gut erschlossenen, aus gemischten, widerstandsfähigen Beständen aller Altersphasen zusammengesetzten Wald.

Der Wald der Bürgergemeinde ist im allgemeinen gut arrondiert. Der von kleinern und grössern Privatwald-Enklaven etwas durchlöcherte Hauptkomplex erstreckt sich über den ganzen Gelterkinder Berg bis ins Homburger Tal und weist einen Anhängsel im Gebiet Müntel-Scheidegg-Rütteberg-Kipp auf. Ringsum von privatem Besitz umgeben ist lediglich eine Parzelle, die sich aber gut zusammen mit den nahegelegenen Teilen der Bürgerwaldes bewirtschaften lässt. Völlig isoliert liegt auf der rechten Seite des Ergolztales die 8.52 ha grosse Abt. 16 (Kienberg).

Lage der Waldungen

Von der Gesamtfläche von 365.65 ha liegen:

- im Gemeindebann Gelterkinden     329.52 ha

- im Gemeindebann Tecknau             36.12 ha

- im Gemeindebann Rünenberg            0.01 ha

Die "Rünenberger Are" ist ein über die Gemeindegrenze ragendes Stück des Schöffletenweges.

Interessiert an weiteren Details ?

Naturschutz

Vernehmlassung Leitbild Naturschutz im Wald_20_02_01.PDF

Der Wald der Bürgergemeinde Gelterkinden wird immer energieReicher

Die Bürgergemeinde Gelterkinden ist mit Nachbargemeinden in die Forstbetriebsgemeinschaft Farnsberg eingebunden. Als grösste Grundbesitzerin und Waldbesitzerin Gelterkindens demonstrierte sie am Energietag an Hand eines Schnitzelsilos, wie viel Holzmasse jede Stunde im Forstrevier Farnsberg genutzt wird: 0.57 m3 Festholz oder 1.6 m3 Schnitzel. Unsere Wälder werden trotzdem immer älter, dunkler und energiereicher, denn jederzeit wachsen 20% zusätzlich nach. Weil bei der Holzproduktion sehr viel Masse anfällt, die aufzurüsten sich nicht lohnt, sind die Waldbesitzer darauf angewiesen, dass dieses energiereiche Naturprodukt seinen Absatz findet: als Schnitzel für CO2-neutrale Heizungen. Wer deshalb den Bau von Schnitzelheizungen als Hausbesitzer, Mieter oder Stimmbürgerin unterstützt, wer seinen Vermieter ermuntert, sich einem Fernwärmenetz anzuschliessen, hilft dem Wald jung zu bleiben - und auch seiner Umwelt!

 

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Stand: 03. September 2010

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