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Gälterchinde

Gelterkinden

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Gälterchinde

"Gälterchinde", Bezirk Sissach, 405 m ü.M., ein Zentrum des Oberbaselbiets, Sitz des Bezirksgerichts Gelterkinden. 5400 Einwohner.

Statistische Daten und Chronik über Gelterkinden.

 

Das Gemeindewappen von Gelterkinden

Flagge: blau-weiss-rot.

Das einfache Gelterkinder Wappen entspricht der französischen Trikolore. Es ist aber bedeutend älter als jene und stellt das Siegel des froburgischen Dienstmannengeschlechtes, der Herren von Gelterkinden dar. Es ist zum ersten Mal 1227 urkundlich bezeugt.

Auf Vorschlag der Subkommission für Gemeindewappen wurde das oben beschriebene Wappen im Februar 1944 durch Gemeinderatsbeschluss als Hoheitszeichen von Gelterkinden angenommen.

Ortsgeschichte

1103 und 1154 lautete der Name Gelterkingen. Er gehört zur grossen Gruppe der frühalemannischen Siedlungsnamen auf -ingen und bedeutet «Hof des Geltrich und seiner Sippe», der Geltrichinge. Durch städtische Schreiber wurde das mundartliche g durch d ersetzt (Kind statt Ching), das mit der Zeit auch in den allgemeinen Sprachgebrauch übernommen wurde. Die Bodenfunde beweisen, dass die Gegend von der jüngeren Steinzeit bis ins Mittelalter kontinuierlich bewohnt war. Seit dem späten Frühmittelalter erhob sich über dem Dorf eine dem Apostel Petrus geweihte Kirche. Am Fuss des Kirchhügels befand sich der Hennenbühlhof. Er gehörte den Grafen von Froburg, welche die Herren von Gelterkinden damit belehnten. Später fiel er an die Thiersteiner, die ihn 1399 mit dem Kirchenschatz dem Deutschordenshaus in Beuggen verkauften. Weitere Güter in Gelterkinden besassen auch das Kloster St. Alban, das Stift St. Leonhard, das Domkapitel und verschiedene weltliche Herren. Im Jahre 1461 erwarb die Stadt Basel mit der Herrschaft Farnsburg auch Gelterkinden. Die Farnsburg, von wo aus Basler Landvögte mehr als 300 Jahre lang das Amt regierten, wurde 1798 von Revolutionären in Brand gesteckt. 1832/33 hielt Gelterkinden treu zur Stadt und forderte zu seinem Schutz Basler Truppen an. Darauf stürmten Landschäftler die Gemeinde (Gelterkinder Sturm vom April 1832). 1864 verzeichnete Gelterkinden 290 Posamenterstühle und zwei Seidenbandfabriken. Die Eröffnung der Hauenstein-Basislinie im Jahre 1916 brachte dem Dorf weiteren Aufschwung.

Sehenswürdigkeiten: Dorfplatz, Kirchrain und Kirche Gelterkinden

Geographische Lage

Gelterkinden liegt auf rund 400 m ü M. im Gebiet des Tafeljuras. Die Ortschaft wurde in einem grossen, offenen Talkessel gebaut. Die umliegenden Hügelzüge sind reich bewaldet und erreichen Höhen von 700 - 800 m ü. M.

Das Gebiet zwischen Farnsburg und Sissacherfluh ist im eidgenössischen Inventar der geschützten Landschaften aufgenommen. Das ausgeglichene Klima, sein besonderes Merkmal ist die fast absolute Nebelfreiheit, wird von praktisch allen Menschen gut ertragen.

Erschliessung

Die Lage an der SBB Hauenstein- Basislinie sichert gute Verbindungen in den Kantonshauptort sowie nach Basel und Olten. Dort können Schnellzüge in alle Richtungen des In- und Auslandes erreicht werden. Gelterkinden ist Ausgangspunkt zahlreicher Postautolinien, die bis in die solothurnischen und aargauischen Nachbargemeinden führen. Der Autobahnanschluss Sissach befindet sich in 5 km Distanz.

Fahrplan SBB/Autobus

 

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Copyright © 2004 Bürgergemeinde Gelterkinden
Stand: 03. September 2010

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