| 25 Höhepunkte SZ Bös Fulen 2801,8 m | ||||
| Tourenbericht: Hochtour 11.-12.09.1999 | ||||
Tourenbericht Naturfreunde Rüti-Tann-Bubikon
25
Höhepunkte SZ
Bergtour Ortstock 2716,5 m; Bös Fulen 2801,8 m
11.9. - 12.9.1999
Tolle kombinierte Tour durch das Kamin auf den Bös Fulen, nach langem "Hüttenanstieg" von der Glattalp über den Braunwalder Hausberg Ortstock zum Berghaus Gumen.
Programm
Samstag:
06:38
mit Bahn ab Rapperswil. In Schwyz, kurz vor Abfahrt des Postautos nach
Muotathal, treffen Gabriela und Martin ein. Da die Seilbahn auf die Glattalp
eine einfache Pendelbahn mit einer 8er Kabine ist, wird es 10:30, bis wir den
Aufstieg zum Ortstock beginnen können. 2.5 Std. später erreichen
wir die Furggele, und um 14:00 geniessen wir die herrliche Rundsicht vom Ortstock,
2716m.
Der
Abstieg von der Furggele zum Lauchboden ist weniger schlimm, als er von oben den
Anschein macht. Der anschliessende Aufstieg über die wilden Karrenfelder zum Bützi
dauert eine Stunde
länger als geplant.
Um
18:30 sind alle beim Berghaus Gumen, das Godi und Stefan lange vor uns erreicht haben.
Für den Sonntag teilen wir uns in zwei Gruppen:
Gabriela, Martin, Lotti, Paul, Berti und Jörg planen eine Wanderung über das
Ortstockhaus zum Rietstöckli.
Ella, Ruth, Fränz, Godi, Stefan, Urs und ich haben den Bös Fulen zum Ziel.
Sonntag:
Wir starten um 06:10 Richtung Bützi, wo wir 40 Minuten später unsere Rucksäcke
mit den gestern deponierten Steigeisen, Pickel, Schlingen, Haken und Seilen
beschweren. Um 09:00 montieren wir die Steigeisen für die Begehung des steilen
Schneefeldes zum Einstieg in den Kamin (Pickel und Steigeisendepot). Seilfrei
klettern wir durch den Kamin
und über die Südflanke zum Gipfel, den wir um 10:30 erreichen.
Fast eine Stunde lang geniessen wir die sonnige Gipfelrast auf 2801m, mit
herrlicher Rundsicht vom Glärnisch über den Tödi bis zum Galenstock.
Am kurzen Seil steigen wir zum Kamin hinunter, wo uns Urs eine Abseilstelle
einrichtet.
Um 14:00 sind wir wieder unterhalb des Schneefeldes, wo Fränz auf uns wartet,
da er wegen seinen lädierten Fingern auf den Gipfelanstieg verzichtet hat. Hier bedanken
wir uns bei Urs für seine grosse Arbeit im Kamin, und wir sind froh, dass
niemand von den herunterfliegenden Steinen getroffen wurde, die eine andere
Gruppe auf dem Gipfelgrat losgetreten hatte.
Im weiteren Abstieg sieht Stefan ein Edelweiss, nach dem er und Godi
gestern vor lauter Durst viel zu schnell an den Edelweiss vorbeigestürmt sind.
Besonders der Eisenhut blüht zur Zeit noch kräftig.
Um
15:50 erreichen wir das Berghaus Gumen, trinken rasch ein kühles Getränk und nehmen
die Nostalgiesesselbahn hinunter nach Braunwald.
Im Zug sind wir dann alle wieder beisammen, ausser Gabriela und Martin, die vom
Ortstockhaus direkt nach Braunwald abgestiegen sind und früher nach Hause
fuhren.
Berti, Lotti, Jörg und Paul haben die herrliche Aussichtsloge Rietstöckli
besucht (1848m, mit Blick hinaus ins Glarnerland und hinauf zum Urnerboden und
zum Chlausenpass. Mit dem voll besetzten Zug verlassen wir um 17:13 die Station
Linthal-Braunwaldbahn.
Kosten
Fr. 100.- (ohne Getränke)
Witterung
Wunderbares, heisses Spätsommerwetter, leicht
dunstig.
Besonderes
Vom Ortstock aus beobachten wir einen Adler, der vom Vorderen Ortstock mit wenigen
Flügelschlägen bis weit hinter den Urnerboden segelt.
Statistik
Ortstock und Bös Fulen:
Aufstieg
1893 Hm, Abstieg 1861 Hm.
TeilnehmerInnen 13
| Berthy Rinderknecht | Ortstock, Rietstöckli |
| Ella Gnehm | Ortstock, Bös Fulen |
| Franz Greber | Ortstock, Bös Fulen |
| Gabriela Rinderknecht | Ortstock |
| Godi Hauser | Ortstock, Bös Fulen |
| Hansruedi Keller | Ortstock, Bös Fulen Tourenleiter |
| Jörg Rinderknecht | Ortstock, Rietstöckli |
| Lotti Hintermann | Ortstock, Rietstöckli |
| Martin Lüdi | Ortstock |
| Paul Hintermann | Ortstock, Rietstöckli |
| Ruth Fink-Theiler | Ortstock, Bös Fulen |
| Stefan Hintermann | Ortstock, Bös Fulen |
| Urs Grossenbacher | Ortstock, Bös Fulen |
Tourenbericht: Hansruedi Keller