25 Höhepunkte LU Brienzer Rothorn 2349,7 m
Tourenbericht: Bergwanderung 14.10.2001

Tourenbericht Naturfreunde Rüti-Tann-Bubikon
25 Höhepunkte LU
Bergwanderung Brienzer Rothorn 2349,7 m
14.10.2001

Prächtige Bergwanderung bei schönstem Herbstwetter und "hoffnungslos" verstopften Verkehrsadern.

Programm  
Um 05:45 fahren wir, 13 TeilnehmerInnen und eine Hündin, mit 4 PWs Richtung
Brünigpass und weiter per Bahn bis Brienz. Kurz vor 08:30 öffnen sich die Perronschranken der Brienzer Rothornbahn zuerst exklusiv für uns. Erst nachdem wir die besten Plätze  belegt haben, können auch die übrigen Fahrgäste einsteigen. In einer Stunde tuckert die Bahn von 566m auf 2244m hinauf, an sich schon ein tolles Erlebnis.
Nach Kaffee und Gipfeli im Berggasthaus starten wir um 10 Uhr. Bereits nach 10 Minuten erreichen wir unseren Höhepunkt, das Brienzer Rothorn 2349,7 m. Drei Kantone teilen sich den Gipfel: Obwalden belegt den Sektor 46°-52°, Bern jenen von 52° bis 266° und Luzern besitzt den Sektor 266° bis 46°. Aber nur für Luzern ist das Brienzer Rothorn der höchste Punkt im Kanton.
Auf aussichtreichem Bergwerg geht’s nun zum Eiseesattel, dann  ein wenig ausgesetzt zum Arnihaaggen 2086m, wo wir kurz rasten. Ella, Berti, Ruth, Marthi, Priska, Lotti,
Paul und Ernst nehmen den Weg über die Höch Gumme 2205m, Romi, Franz, Angelika, Annette und ich gehen direkt zum Mittagsrastplatz Gibel 2040m. Ein kühler Wind ist aufgekommen, wir beginnen um 13:30 den langen Abstieg entlang der Wilerhornsüdflanke zum Brünigpass. Oberhalb des Weilers Schafplätz 1424m rasten wir nochmals, jetzt bei gut 20° am Schatten! Um 16:10 sind wir unten auf dem Brünigpass.
Nach dem Durstlöschen machen wir 
uns auf die lange Heimfahrt. Staumeldung: Thuner- und Brienzerseeregion hoffnungslos verstopft!! Bis nach Luzern immer wieder Kolonnen. Ruth fährt mit Annette, Ella und mir über Sattel, wo wir zum Nachtessen anhalten. Um neun Uhr sind wir zurück in Hurden. Angelikas Auto steht auch noch da, so vermuten wir, dass sie mit Paul und Lotti ebenfalls irgendwo die Verkehrslawine vorbeirollen liess. Erst zu Hause höre ich auf der Combox, dass die drei wegen einer Autopanne noch immer unterwegs sind. (Sie mussten das Auto in Baar stehen lassen, mit dem Zug nach Pfäffikon fahren, und erreichten ihr Zuhause erst gegen 11 Uhr)

Kosten  
Bahnen (Halbpreis): Fr.25.-, Autoanteil: Fr  20.-

Witterung
Ausserordentlich warmer Spätsommertag. Fast wolkenlos. Sicht gegen SW etwas trüb. Gegen S und E besser werdend.

Besonderes
Während der ganzen Wanderung ist der Blick frei auf den Brienzersee hinunter und auf unzählige Alpengipfel. Säntis AI,AR, Titlis OW, Dammastock UR und Finsteraarhorn BE sind als markante Höhepunke zu sehen. Wäre die Sicht nach Westen und Norden besser, sähe man noch einige mehr. Ich freue mich, dass nach den vielen Absagen dieses Sommers nun doch noch ein Höhepunkt erreicht wurde.
Beim Mittagsrast findet Marthi in Ernsts Rucksack die Brötchen, die sie vorher vermisst hatte und deshalb im Bergrestaurant welche gekauft hatte. Vermutlich waren die Brötchen auf der langen Heimfahrt noch sehr begehrt

Statistik  
Aufstiege:250 Hm; Abstiege: 1500 Hm; 
Distanz: 10 km; Wanderzeit: 4.5 Std

TeilnehmerInnen  13

Angelika Funke
Annette
Keller
Berthy Rinderknecht
Ella
Gnehm
Ernst
Gull
Franz
  Frei
Hansruedi
Keller        Tourenleiter
Lotti
Hintermann
Marthi
  Neukom
Paul
Hintermann
Rita
Bührer
Romy
Frei (mit Hund)
Ruth
Fink-Theiler

Bericht:  Hansruedi Keller