25 Höhepunkte JU Mont Raimeux 1302,3 m
Tourenbericht: Bergwanderung 1.7.-2.7.2000

Tourenbericht Naturfreunde Rüti-Tann-Bubikon

25 Höhepunkte JU/NE
Wanderungen Mont Raimeux 1302,3 m und
Chasseral Ouest 1552,1 m
1.7. - 2.7.2000

Schwülheisse Wanderung durch blumenreiche Juraweiden

Programm

Samstag:

Per Bahn nach Grandval (an Linie Solothurn-Moutier). Nach dem Halt auf Verlangen beginnen wir um 08:55 den Aufstieg durch die steile Südflanke des Mont Raimeux. Erster Halt nach 1.5 Std. auf einer Aussichtskanzel, 500 m über Grandval. Um 11:00 erreichen wir den höchsten Punkt des Kantons JURA. Die Fernsicht ist schlecht, das Wetter scheint eher noch schlechter zu werden, so machen wir uns an den Abstieg und nehmen den Lunch beim Naturfreundehaus Raimeux.
Der Hüttenwart hofft für uns, dass die angesagten Gewitter erst am Abend
kommen. Bald setzen wir unseren Abstieg fort, schon braut sich über Moutier ein Gewitter zusammen und um 12:45 fallen die ersten Tropfen. Zum Glück sind wir gerade auf der Höhe des Rest. Raimeux, in dem wir bei gutem Kaffee das kräftige Gewitter vorüberziehen lassen können. Um 13:30 scheint alles vorbei zu sein, wir erreichen ohne weitere Unterbrechungen die Aussichtskanzel Pkt. 845 über der Schlucht von Moutier und sind schon um 14:30 an unserem Tagesziel Moutier. Während unserem Rundgang durch das Städchen entlädt sich ein weiteres Gewitter.
Um 16:12 fahren wir mit der Bahn nach Biel, wo das Postauto nach Prés-d'Orvin auf
uns wartet. Vor Orvin gewitterts wieder, ein heftiger Hagelregen begleitet unsere Fahrt. Aber, wie bestellt, bei der Haltestelle Bellevue scheint die Sonne wieder. Im Flügelrad, dem Haus des Bergclubs Flügelrad, werden wir herzlich willkommen geheissen. Nach dem feinen Nachtessen (Kartoffelstock, Schweinsbraten, Gemüse) gehen wir noch für 3/4 Std. auf einen Abendbummel. Während der Nacht zieht wieder ein Gewitter durch, aber am Morgen sieht's gut aus und der Wetterbericht verspricht sogar noch besseres.

Sonntag:

Um 07:55 sind wir abmarschbereit und erreichen um 09:00 die Krete des Chasserals. Nach 20 minütiger Pause geht’s weiter, immer oben auf der Krete Richtung Chasseral, dessen Antennenturm schon lange zu sehen ist, aber nur sehr langsam näher kommt. Der Weg ist abwechslungsreich, neben dem dominierenden Gelb des Enzians blühen viele verschiedene Alpenwiesenblumen. Kurz unterhalb des Gipfels rasten wir nochmals für eine halbe Stunde. Auch auf dem Chasseral ist die Fernsicht schlecht, so sitzen wir bald bei Kuchen und Kaffee auf der Terrasse des Hotels Chasseral. Aber noch erwartet uns das heutige Ziel, der Chasseral Ouest, höchster Punkt des Kantons NEUENBURG.
Den 1552,1 m hohen Höhepunkt betreten wir um
12:55. Er ist eine unscheinbare Erhebung auf der Chasseralkette. Jetzt geht’s abwärts und bald befinden wir uns auf dem steilem, aber gut gesicherten Weg in der eindrücklichen Combe Grède. Um 15:10 löschen wir unseren Durst beim Bahnhofrestaurant St. Imier. Um 15:55 fährt der Zug nach Biel, wo der neue Neigezug uns nach Zürich mitnimmt.

Kosten

HP im Berghaus Flügelrad Fr. 52.50 (incl. Getränke)
SBB und Bus: Fr. 50.- (Halbpreis)

Witterung

Schwülheiss, geringe Fernsicht: Am Samstag einige Gewitter, am Sonntag schwül, ohne Gewitter.

Besonderes

Die ursprüngliche Reservation im Naturfreundehaus Prés-d'Orvin wurde wegen Organisationsproblemen bei der Reservationsstelle gestrichen. Wir wurden ins Berghaus Flügelrad "abgeschoben", wo wir jedoch bestens aufgehoben waren.

Statistik

Aufstiege: 1260 Hm; 17.5 km; 6.5 Std.
Abstiege : 1688 Hm; 13 km; 5 Std.

TeilnehmerInnen 8

Ella Gnehm
Ernst
Gull
Fritz
Leuenberger
Gebhard
Näf
Hansruedi
Keller        Tourenleiter
Lisbeth
Schaufelberger
Marthi
Neukom
Ruth
Fink-Theiler

Tourenbericht:  Hansruedi Keller