| 25 Höhepunkte GE Les Arales 516,0 m | ||||
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Tourenbericht: Herbstfahrt 21.10.2006 | ||
Tourenbericht Naturfreunde Rüti-Tann-Bubikon
25 Höhepunkte GE
Herbstfahrt mit Bahn und Schiff Les Arales 516 m
21.10.2006
1 3/4 Stunden wandern. Lohnt sich dafür eine 11
stündige Reise mit Zug, Tram, Bus und Schiff?
Ja, der Weg ist auch ein Ziel.
Programm
Um 05:36 Uhr begrüsst Ruth Ella und mich in Rüti in der S5 nach
Zürich. In Bubikon steigen Marthi und Ernst dazu. Im IC 708 geniessen wir ein
kleines Frühstück und suchen uns dann vor Bern einen Platz im nächsten
Doppelstockwagen. Beim Würfelspiel vergeht die Zeit bis zum Genfersee im Nu.
Dass manchmal ein Würfel zu Boden fällt, ist nicht zu vermeiden, dass aber
Soldaten der Schweizerarmee einen Würfelsucheinsatz leisten, ist doch eher
ungewohnt. Wie immer ist die Fahrt entlang dem Genfersee wieder eindrücklich,
besonders mit den vielfältigen Farben der Rebstöcke.
In Genf werden wir von Silvia und Hans erwartet. Wir fahren gleich weiter mit
dem Tram 16 bis Tronchet und von da mit dem Bus C bis Jussy - Meurets. Im
starken Gegensatz zur Tramfahrt, die uns ein grossstädtisches Bild von Genf
vermittelt, führt uns der Bus durch eine unerwartet ländliche Gegend, die sich
in den schönsten Herbstfarben präsentiert.
Schon während der Anreise überprüft Ernst immer wieder unsere Position auf
seinem GPS. Jetzt, in Jussy - Meurets müssten wir ohne sein modernes Gerät mit
Rückwärtseinschnitt unseren Standort bestimmen (ein Hoch auf den Kompasslauf),
so gibt uns Ernst einfach die Koordinaten an und wir wissen, wo wir uns
befinden. Aber auch ein genauerer Blick auf die Karte liefert das gleiche
Resultat.
Der Weg führt zuerst auf bequemem Wanderweg bis zur französischen Grenze. Hier
entschliesse ich mich, den schmalen Pfad entlang dem Grenzbach Tuernant zu
benützen. Dem lieblichen Bächlein sieht man die gestrigen Regenfälle nicht an,
aber der Pfad ist total glitschig und an ein paar Stellen wird die Querung von
kleinen Seitenbächen abenteuerlich.
Schon um 12 Uhr erreichen wir den höchsten Punkt des Kantons Genf, den
Grenzstein 142 bei Les Arales und schiessen das obligate "Gipfelfoto". Aber
ohalätz! Eine nette Anwohnerin korrigiert uns, der höchste Punkt sei der
dreissig Meter weiter vorne stehende Grenzstein 141! Vielen Dank für den
Hinweis, da hätten wir doch fast den niedrigsten der 25 Höhepunkte rechts liegen
gelassen
gelassen. Also nochmals fotografieren
- und weiter geht's bis Moniaz, wo wir erstmals eine grössere Pause einschalten
können. Dann bringen uns Bus und Tram zurück nach Genf.
Vor der Abfahrt des Dampfschiffes nach Nyon bestaunen wir den Jet d'Eau, dessen
Wasser immer wieder neue Regenbogen entstehen lässt. Die Fahrt auf dem Genfersee
ist herrlich gemütlich. Nur die erwartete Mont Blanc Sicht bleibt uns
vorenthalten, da im Südosten Wolken stehen.
In Nyon reicht die Zeit für eine kurze Stadtbesichtigung oder für eine Einkehr
in einem Restaurant. Bald steigen wir in den ICN 537 und lassen uns durch die
Kurven des Waadtlands neigen. Vor Solothurn wird es langsam dunkel und um 19 Uhr
verabschieden wir uns in Zürich von Ruth. Mit der S5 sind wir um 19:50 Uhr
zurück in Bubikon
Kosten Tageskarte SBB: Fr. 52.-
Witterung Treffend prognostiziertes Zwischenhoch, sonniger und warmer (20°C) Oktobertag
Besonderes 21. der 25 Höhepunkte
Statistik
Bahn-, Tram-, Bus- und Schifffahrt: 11 Stunden
Wanderung: 40 Hm; 1 3/4 Std.; 7 km
TeilnehmerInnen 7
Ella
Gnehm,
Ernst
Gull
Hans
Sonderegger
Hansruedi Keller Tourenleiter
Marthi
Neukom Gull
Ruth Fink-Theiler
Sylvia Sonderegger
Tourenbericht: Hansruedi
Keller